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    <title>spielbeobachter : Kommentare</title>
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    <dc:publisher>spielbeobachter</dc:publisher>
    <dc:creator>spielbeobachter</dc:creator>
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    <title>spielbeobachter</title>
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  <item rdf:about="http://spielbeobachter.twoday.net/stories/platzstuerme-das-spektakel-und-das-gesetz-vom-heiligen-rasen/#97024411">
    <title>Der Appell an den Ethos ist löblich, aber gerade in einer emotional aufgeheizten...</title>
    <link>http://spielbeobachter.twoday.net/stories/platzstuerme-das-spektakel-und-das-gesetz-vom-heiligen-rasen/#97024411</link>
    <description>Der Appell an den Ethos ist löblich, aber gerade in einer emotional aufgeheizten Stimmung - so fürchte ich - wird er zu oft verhallen. Will sagen: Wer Pyrotechnik auf den Rängen abbrennt wird das Ding &lt;i&gt;vielleicht&lt;/i&gt; auch irgendwann werfen, wenn er sich provoziert fühlt - und dieses &quot;Gefühl&quot; der Provokation kann eben ganz schnell auftreten. Appelle daran, sich &quot;zu kontrollieren&quot;, sind bei einigen eben fruchtlos. Das muß man einfach als Tatsache feststellen. Daher ist es z. B. entschieden zu befürworten, dass sämtliche Pyrotechnik verboten wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Offensichtlich ist aber ein Verbot in der Praxis ungemein schwierig umzusetzen. Wenn man vor den Stadien nicht Wartezeiten wie bei Transatlantikflügen in Kauf nehmen will, muss man mit anderen Sanktionen Respekt erzeugen. So hätte ich nichts dagegen, wenn die Bengalos auf irgendeine Art und Weise mit Wasserwerfern gelöscht würden (bei vorübergehendem Spielabbruch natürlich). Auf grobe Klötze gehören zuweilen auch grobe Keile. Auch Stadionverbote ließen sich umsetzen - die Personalisierung der Eintrittskarten ist zwar mühselig, aber machbar. Ferner müssten die Vereine (oder, besser, die DFL) die Kosten der Polizeieinsätze übernehmen, die über das normale Maß hinaus gehen. Es kann nicht angehen, dass Balltreter Millionengehälter bekommen, zum Teil marode Städte jedoch Polizeieinsätze und Überstunden bezahlen müssen. - Diese These vertrete ich übrigens schon seit meiner Jugend: Meine Wohnung war genau in der Mitte zwischen Hauptbahnhof und Bökelstadion - da konnte man so einiges sehen und bei vielen Vereinen war es besser, samstags nach 12 Uhr nicht mehr auf die Straße zu gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hieraus resultiert auch meine Sorge, die Aktionen der sogenannten Jubelstürme zu verharmlosen. Ja, es war Jubel (mit Bengalos übrigens - dabei zeigte sich nach dem Abpfiff ein offenbar zeitweilig gehirnamputierter Düsseldorfer Kapitän mit eben einem solchen Bengalo). Aber weiß ich das, wenn eine Horde Fans auf den Platz stürmt? Ich habe früher zwei Mal solche Aktionen in Mönchengladbach auf der Straße erlebt. Man geht gegen 20 Uhr über die Straße und plötzlich kommen Gladbacher Fans und die von der Auswärtsmannschaft aufeinander zugelaufen. Ich selber mittendrin. Wenn ich fliehe, werde ich von einer Gruppe als der &quot;Gegner&quot; erkannt und ziehe evtl. Interesse auf mich. Also bin ich stehengeblieben. Passiert ist nichts, obwohl einmal Steine flogen. Schön ist aber anders. Und ich will das nicht haben. Weder im Stadion noch &quot;draußen&quot;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, es redet keiner von Karlsruhe-Regensburg mehr und alle von Düsseldorf-Hertha. Das ist falsch und oberflächlich, aber eben medienimmanent: Wo die Kameras stehen, wird gesendet. Und das bleibt. Und natürlich tragen auch die medien durch das permanente Anheizen von Stimmungen (&quot;Endspiel&quot;; &quot;Schicksalsspiel&quot;) zu einer Emotionalisierung bei, mit der einige eben nicht fertig werden. Auch hier wäre eine Abrüstung nötig. Ich wäre auch dafür, die Relegationsspiele wieder abzuschaffen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Desweiteren sollte man endlich von seiten der Vereine und der DFL Maßnahmen ergreifen, solche Übergriffe richtig zu sanktionieren. Dazu gehören Geisterspiele und auch Punktabzüge. Distanzierung und Wortgeplänkel reichen nicht mehr. Geld für die entsprechenden Maßnahmen gäbe es im Übermaß. Ich erwarte, dass hier - auch im Interesse derjenigen, die sich für Fußball nicht die Bohne interessieren und zum Teil nicht zumutbare Einschränkungen zu ertragen haben - endlich gehandelt wird.</description>
    <dc:creator>Gregor Keuschnig</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2012 Gregor Keuschnig</dc:rights>
    <dc:date>2012-05-18T06:53:48Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://spielbeobachter.twoday.net/stories/platzstuerme-das-spektakel-und-das-gesetz-vom-heiligen-rasen/#97022774">
    <title>Wohl wahr.</title>
    <link>http://spielbeobachter.twoday.net/stories/platzstuerme-das-spektakel-und-das-gesetz-vom-heiligen-rasen/#97022774</link>
    
    <dc:creator>heinzkamke (Gast)</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2012 heinzkamke (Gast)</dc:rights>
    <dc:date>2012-05-16T13:26:47Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://spielbeobachter.twoday.net/stories/platzstuerme-das-spektakel-und-das-gesetz-vom-heiligen-rasen/#97022773">
    <title>Dann ..</title>
    <link>http://spielbeobachter.twoday.net/stories/platzstuerme-das-spektakel-und-das-gesetz-vom-heiligen-rasen/#97022773</link>
    <description>.. sollte ich nicht erwähnen, dass es mir ja schon fast unangenehm ist, die Düsseldorfer hier und anderswo quasi zu verteidigen. &lt;br /&gt;
Nee, ernsthaft, lemminghafte Dummheit ist leider kein Düsseldorfer Alleinstellungsmerkmal. Das unrühmliche Ende dieses Spiels hätte genauso gut bzw. schlecht in den meisten anderen Fußballstadien passieren können.</description>
    <dc:creator>spielbeobachter</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2012 spielbeobachter</dc:rights>
    <dc:date>2012-05-16T13:22:09Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://spielbeobachter.twoday.net/stories/platzstuerme-das-spektakel-und-das-gesetz-vom-heiligen-rasen/#97022763">
    <title>Abbitte</title>
    <link>http://spielbeobachter.twoday.net/stories/platzstuerme-das-spektakel-und-das-gesetz-vom-heiligen-rasen/#97022763</link>
    <description>Ohne jetzt konkret auf Deinen Text eingehen zu können (vielleicht auch zu wollen, ich nutze heute die mir zur Verfügung stehenden Verdrängungsmechanismen recht intensiv), möchte ich nur kurz Abbitte leisten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich hatte ein wenig Sorge gehabt - und Dir damit furchtbar unrecht getan, und das hätte ich auch wissen müssen -, dass Deine mir zuletzt ein wenig zu präsente Anti-Düsseldorf-Haltung hier Niederschlag finden würde. Sorry.</description>
    <dc:creator>heinzkamke (Gast)</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2012 heinzkamke (Gast)</dc:rights>
    <dc:date>2012-05-16T13:09:35Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://spielbeobachter.twoday.net/stories/platzstuerme-das-spektakel-und-das-gesetz-vom-heiligen-rasen/#97022753">
    <title>Nun</title>
    <link>http://spielbeobachter.twoday.net/stories/platzstuerme-das-spektakel-und-das-gesetz-vom-heiligen-rasen/#97022753</link>
    <description>ganz offensichtlich halte ich einen selbstauferlegten Ethos nicht für völlig utopisch. Das muss gewollt sein, klar, und auch konsequent durchgezogen werden. Aber wenn, gerade in den Kurven, eine Stimmung vorherrscht, dass das da &quot;unser Rasen ist, der heilig ist und nicht von niemandem betreten oder beschmutzt werden darf&quot;, dann kann das gehen.&lt;br /&gt;
Und ich glaube, dass das nur so gehen kann. Von Stadionverboten halte wenig bis gar nichts, weil die Vergangenheit einfach sehr deutlich gezeigt hat, dass weder die DFL, noch die Vereine, noch die Polizei in der Lage sind - oder willens sind - mit diesem Instrument in einer Art und Weise umzugehen, die mit einem demokratischen Rechtsstaat vereinbar wäre. So gut funktioniert die Überwachung dann nämlich doch noch nicht, bzw. interessiert nicht, jedenfalls muss man zu dem Schluß kommen, wenn man weiß, dass es unzählige Menschen gibt, die über Jahre kein Stadion in Deutschland betreten dürfen, weil sie neben jemand gestanden haben, der irgendwas illegales tat, und sei es friedlich einen Joint geraucht hat. Summasumarum: Stadionverbote funktionieren nicht, jedenfalls wenn wir an Fußballstadionbesucher mit den gleichen rechtsstaatlichen Maßstäben messen wollen wie alle anderen Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und doch, die Differenzierung ist dringend notwendig. Ich hätte jedes Verständnis, wenn die geworfenen Bengalos diese Schlagzeilen heute verursacht hätten, aber nicht dass der verfrühte Freudenplatzsturm als &quot;Randale, Gewalt und Blutbad&quot; beschrieben wird. Das ist schlichtweg an der Wahrheit vorbei gelogen. Natürlich hast Du recht: In der Situation gestern war es für die Verantwortlichen nicht zu überblicken, was da jetzt geschehen würde, aber in der Nachbetrachtung darf ich schon ein wenig mehr Analysefähigkeit von Journalisten und Funktionsträgern erwarten. Ich empfehle dazu das vom Kicker weiter unten aufgeführte Zitat von Fanforscher Pilz: &lt;a href=&quot;http://www.kicker.de/news/fussball/bundesliga/startseite/569121/artikel_schickhardt_mit-todesangst-leichenblass-in-der-kabine.html?utm_source=dlvr.it&amp;utm_medium=twitter#omrss_news_fussball&quot;&gt;http://www.kicker.de/news/fussball/bundesliga/startseite/569121/artikel_schickhardt_mit-todesangst-leichenblass-in-der-kabine.html?utm_source=dlvr.it&amp;utm_medium=twitter#omrss_news_fussball&lt;/a&gt;</description>
    <dc:creator>spielbeobachter</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2012 spielbeobachter</dc:rights>
    <dc:date>2012-05-16T12:56:21Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://spielbeobachter.twoday.net/stories/platzstuerme-das-spektakel-und-das-gesetz-vom-heiligen-rasen/#97022719">
    <title>Der Schwarze Peter wird wieder gewinnen</title>
    <link>http://spielbeobachter.twoday.net/stories/platzstuerme-das-spektakel-und-das-gesetz-vom-heiligen-rasen/#97022719</link>
    <description>Verehrter Herr Spielebeobachter, wie nicht anders zu erwarten wieder ein höchst lesenswerter Artikel. Doch in einem Punkt musste ich geradezu aufstoßen - es geht um den von Dir angemahnten Ruf &quot;nach einem selbstauferlegten Ethos der Fußballzuschauer&quot;. Ich bin sicher, das Prinzip der menschlichen Evolution ist dafür einfach nicht ausgelegt. Das scheint mir eine Utopie. &lt;br /&gt;
Einen anderen Punkt kann ich etwas mehr aber nur zum Teil nachvollziehen. Es geht um die Zusammenhänge der jüngsten Platz- und Bengalo-Aktionen mit den dahinter steckenden unterschiedlichen Motivationen. Darin mag viel Richtiges stecken, doch wenn solche Horden (bewusst gewählt) den Platz stürmen, dann ist a) die Motivation nicht immer sofort erkennbar und b) für Spieler und Angehörige der Mannschaften auf dem Platz wahrscheinlich auch vollkommen egal - und das zu Recht! Ich habe noch die Bilder aus Frankfurt im Kopf - Fans, die mit Holzlatten wild um sich schlugen. Da darfst du dich als sportlich Verantwortlicher vor Ort gar nicht die Zeit zur Hinterfragung nehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich sehe das Problem weniger in mangelnder Differenzierung in den Medien. Differenzierung ist nicht genügend vermarktungsfähig. Ich wähne das Problem vor allem bei den Vereinen, die sich mit himmelschreienden Phrasen wie &quot;das sind nicht unsere Fans&quot; oder &quot;es kann nicht sein, das... &quot; stets jeder Verantwortung und jeden nachhaltigen Handelns entziehen. Stadionverbote und Vereinsausschlüsse sind Maßnahmen, die sich von Vereinen durchaus umsetzen ließen, wenn man es wollte!! Der 1. FC Köln hat sich noch vor Kurzem damit gebrüstet seit über 20 Jahren niemanden aus dem Verein ausgeschlossen zu haben. (Bin Mitglied und Fan des FC, wie Du weist.) Mein Eindruck ist, die Vereine versuchen mit Aktionismus, wie Entzug von Fanclub-Privilegien, nach Außen tatkräftig zu wirken, wollen sich aber überhaupüt nicht von solchen Fans trennen. Sie müssten nämlich mit offenem Widerstand rechnen und das scheuen alle, wie der Teufel das Weihwasser.&lt;br /&gt;
Statt dessen hört man z. B: in den neuen... neueren Bundesländern schon mal von Perspektivlosigkeit und gesellschaftlichen Problemen, die der Gewaltbereitschaft in Stadien Vorschub leisten sollen. Na klasse: Da haben wir jetzt also einen Schwarzen Peter, der in den nächsten Jahrzehnten wunderbar weitergeschoben werden kann.&lt;br /&gt;
Ich bin seit 1999 (bis derzeit Winter 2011/2012) ziemlich regelmäßig im Stadion und ich teile die Beobachtung zunehmender Aggressivität und zunehmender Bengalo-Affinität. Was Letzteres angeht: Sind Bengalos Kulturgut? Lässt sich Feuer in einem gefüllten Zuschauerbereich &quot;kontrolliert&quot; abbrennen? MUSS das sein? - Nein. Nein und Nein. Messer, Gabel, Schere Licht... besser ist es. Die Gas-Tröten sind auch verbannt worden und das a) zu recht und b) ohne, dass sie wahrnehmbar vermisst werden. Bengalos gehören raus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich fürchte, der Deutsche Fußball bzw. die Vereine werden den Punkt, an dem sie nachhaltig eingreifen könnten um Jahre verpassen. Es muss erst Opfer geben, dann müssen sich erst wieder Politiker profilieren und ganz zum Schluss erst wird Zeit für die vernünftigen, differenzierenden und kompetenten Leute Platz da sein, um etwa zu bewegen. Meiner unwichtigen Einschätzung nach wird das etwa im 22. Jhr. passieren.&lt;br /&gt;
Mit besten Grüßen ;-)</description>
    <dc:creator>Nordbergh (Gast)</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2012 Nordbergh (Gast)</dc:rights>
    <dc:date>2012-05-16T12:12:12Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://spielbeobachter.twoday.net/stories/platzstuerme-das-spektakel-und-das-gesetz-vom-heiligen-rasen/">
    <title>Platzstürme, das Spektakel und das Gesetz vom heiligen Rasen.</title>
    <link>http://spielbeobachter.twoday.net/stories/platzstuerme-das-spektakel-und-das-gesetz-vom-heiligen-rasen/</link>
    <description>&lt;i&gt;An Tagen wie diesen&lt;/i&gt; scheint eine Differenzierung besonders schwer zu fallen und es wird zusammen geworfen, was nicht zusammen gehört.&lt;br /&gt;
Zweimal wurde das gestrige Relegationsspiel aufgrund der Zuschauer unterbrochen. Das erste Mal, als in der 60. Minute Fans beider Mannschaften zeitgleich bengalische Feuer entzündeten und aus dem Gästeblock jede Menge dieser Fackeln auf das Spielfeld geworfen wurden. Und das zweite Mal, als Fortuna-Fans, in der irrigen Annahme das Spiel sei abgepfiffen worden, in der durch den ersten Vorfall nötig gewordenen Nachspielzeit das Feld stürmten, um den Aufstieg zu feiern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so wird der gestrige Abend in einen Zusammenhang gebracht mit den Vorkommnissen im Relegationsspiel zwischen dem KSC und dem Jahn aus Regensburg, als frustrierte KSC-Anhänger nach dem Spiel randalierten und 76 Verletzte eine deutliche Sprache sprechen; mit dem Saisonende in Köln, als zum Spielende schwarze Rauchtöpfe die Südtribüne kurzzeitig verschwinden ließen; mit den Platzstürmen in Frankfurt in der vergangenen Saison und in Berlin in der Saison davor; mit Pyroeinsätzen in diesem und jenem Stadion an einem ganz normalen Spieltag. Alles ganz schlimm, Untergang des Abendlandes allerorten.&lt;br /&gt;
Dabei fällt es eigentlich nicht schwer, unterschiedliche Motivlagen zu erkennen: Der Düsseldorfer &quot;Platzsturm&quot; gestern Abend war nichts weiter als ein verfrühtes Feiern auf dem Rasen, vermutlich reichte es, dass zwei, drei Fans zu früh losstürmten, um die feierwütige Masse mit sich zu reißen. Diese jubelnden Zusammenkünfte auf dem Grün sind mittlerweile völliger Usus geworden - man denke zum Beispiel an die Dortmunder Meisterfeier, als die BVB-Spieler improvisiert die Meisterschale auf der Tribüne in Empfang nehmen mussten, weil der Rasen voll war. Dass die gestrige feierliche Zusammenkunft zwei Minuten zu früh stattfand, zeugt allerhöchstens von Dummheit und schlechter Ordnerorganisation, denn die den Rasen stürmenden Fans waren zu dem Zeitpunkt längst über die Banden und Balustraden geklettert und standen, zwar außerhalb des Spielfeldes, im Innenraum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von anderer Qualität waren sicherlich die Berliner Fackelwürfe. Ich bin in der bisherigen Pyrodiskussion eher unentschiedener Meinung gewesen, das Abbrennen bengalischer Feuer ist durchaus ein hübscher Anblick, die Verfolgung dessen nimmt manches mal absurde Ausmaße an, die mediale Doppelmoral (Südliches Ausland: Ooh! Aah! Toll! Atmosphäre! Temperament! - Hierzulande: Chaoten! Krawallmacher! Terroristen!) ist hochnotpeinlich - das aber so oder so bestehende Gefahrenpotential macht es mir schwer, Pyroeinsatz uneingeschränkt zu verteidigen. &quot;Kontrolliertes Abbrennen&quot; ist eine Bedingung, auf die sich viele Pyrobefürworter einlassen wollen, allein, es gibt Anlass zu der Sorge, dass die meisten der derzeitigen Pyrofreunde an einem solchen zeitlich und örtlich reglementierten Abbrennen gar kein Interesse hätten. Aufmerksamkeit lässt sich somit nämlich kaum erzielen.&lt;br /&gt;
Was ist also los? Warum gibt es plötzlich eine Häufung von Platzstürmen und Gegenständen, die auf das Feld fliegen? Gibt es sie überhaupt oder ist nur die mediale Überwachung so groß geworden, seitdem jedes Spiel, jeder Spieler und auch jede Bewegung des einzelnen Fans in zwölf verschiedenen Kameraperspektiven ausgeleuchtet wird, dass jede noch so kleine Regung übergroß wirkt?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn wir mal davon ausgehen, dass an beidem ein Stück Wahrheit klebt, bleibt also die Frage, warum diese Häufung? Eigentlich haben DFL, DFB und die Vereine aus ihrer Sicht doch alles getan, um solche Vorkommnisse einzugrenzen: Die Stadien versitzplatzt, die Eintrittpreise dementsprechend angehoben, Familienblöcke und rauchfreie Stadien eingeführt, alkoholfreie Hochsicherheitsspiele etabliert. Unsere Stadien sollen schöner werden und gemeint ist damit auch immer: sicherer, familienfreundlicher, kontrollierbarer. Doch Platzstürme und fliegende Gegenstände häufen sich. Trotzdem. Oder gerade deswegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immer häufiger nämlich, so meine These, haben aktive Fußballfans, jene, für die ihr Fußballverein die größte Priorität im Leben darstellt, das Gefühl, ohnmächtig und ungewollt am Rande zu stehen. Jene, häufig Ultras - was hier aber von sekundärer Bedeutung ist - die oft nicht zu Unrecht den Eindruck haben, dass ihr Beitrag zur Stimmung, die wiederum gewichtiger Bestandteil bei der sich mit klingender Münze auszahlenden Spektakelisierung ist, zwar gerne gesehen und sogar einfordert wird, sie über dieses Engagement hinaus aber nicht erwünscht sind. Was bleibt ihnen also, um die Aufmerksamkeit zu erlangen? Stimmungsboykotte führen in der Regel maximal dazu, dass hinterher festgestellt wird, die Stimmung sei schlecht gewesen, fortbleiben ist keine Alternative. Also bleibt nur das tatsächliche sich-sichtbar-machen, das im Mittelpunkt stehende Grün mit Körpern zu bevölkern, sei es den eigenen oder Brennkörpern oder wenigstens die Distanz zwischen Kamera und Rasen zu bewölken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natürlich liegt dieser These eine Subthese inne, die auf den ersten Blick unsinnig erscheint: Die nämlich, dass es früher - wenn es denn stimmt, dass es zu einer Häufung gekommen ist - anders war, die aktiven Fans mehr Einfluss, mehr Sichtbarkeit hatten. Das wäre so natürlich in der Tat Unsinn. Schon immer gab es Spieler, deren Unfähigkeit oder Phlegmatismus den eigenen Verein in den Abgrund stießen - ohne dass sie die Fans dazu um Meinung gefragt hätten. Und vermutlich kann man sagen, dass Vereinsführungen in früheren Zeiten noch autokratischere und autoritärere Züge hatten. Was sich allerdings im Zuge der Spektakelisierung verändert hat, ist der allseitige Erwartungs- wie auch Finanzdruck: Zwar ist auch die zweite Liga heutzutage jede Saison &quot;die beste zweite Liga aller Zeiten!&quot;, doch die richtige Show gibt es nur im Oberhaus. Dass der finanzielle Schaden eines Abstieges und die damit verbundene Androhung der Bedeutungslosigkeit des Vereins größer geworden ist, steht außer Frage. Die aktiven Fans, jene, die möglicherweise 34 Spiele ihres Vereins in den Stadien verfolgen, haben das Gefühl, dass ihr Aufwand ihnen ein Anrecht auf gute Leistungen auf dem Platz und in den Führungsetagen gibt, alles andere wird als Verstoß gegen dieses Recht empfunden. Die Medien brauchen und fordern Stimmung, gute wie schlechte - als das Kölner Stadion am Abstiegstag in den letzten Minuten in schwarzen Rauchwolken verschwand, beschwerte sich das Fernsehen ob der dadurch verhinderten &quot;emotionalen Bilder der Trauer&quot;. Und auch die weniger aktiven Fans möchten ihr ganz großes Erlebnis haben, der Düsseldorfer Platzsturm ging gestern von den Sitzplätzen aus, die dort heimischen Zuschauer wollten nur das, was die Dortmunder knapp anderthalb Wochen zuvor hatten und vom Fernsehen als Bilder der ungebremsten Freude gefeiert wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was kann also getan werden? Was die DFL und DFB tun werden, lässt sich leicht ausrechnen, in einer ersten Pressemitteilung zum gestrigen Abend wird ausschließlich von &lt;a href=&quot;http://www.presseportal.de/pm/52476/2254087/dfl-deutsche-fussball-liga-gmbh-dfl-23-2012-gemeinsame-erklaerung-der-praesidenten-des-deutschen&quot;&gt;&quot;Randalierern und Gewalttätern&quot;&lt;/a&gt; gesprochen, für die ziemlich offensichtliche Erkenntnis, dass weite Teile der &quot;Vorkommnisse&quot; ganz sicher dumm, möglicherweise auch ahndungswürdig waren, in keinerweise aber mit Randale und Gewalttätigkeit zu tun hatten, fehlt es den Herren offenbar an intellektueller Kombinationsfähigkeit. Schlimmste Konsequenzen sind zu befürchten, die richtigen werden nicht dabei sein.&lt;br /&gt;
Doch niemand seitens der Fans und Zuschauer mache es sich zu einfach, auch hier ist ein Umdenken erforderlich. Der erste Schritt sollte das von mir sogenannte Gesetz des heiligen Rasen sein: Wut, Trauer, Freude - alles erlaubt. Doch der Rasen ist tabu, für die Zuschauer und für, für die sportlichen Akteure gefährliche, Gegenstände oder sonstiges sowieso: Kein Fuß, keine Münze, kein Bierbecher, keine Pyrotechnik. Ohne Ausnahme. Wer sich nicht daran hält, fliegt aus der Kurve, aus der Gegengerade, aus dem Stadion. Wer nicht in der Lage ist, seine Emotionen soweit unter Kontrolle zu haben, dass er vor körperlicher Gewalt nicht zurückschreckt - und nichts anderes ist der Münz- oder Fackelwurf - lässt die Grundvoraussetzung missen, die notwendig ist, um sich mit vielen zehntausend anderen in emotionaler Atmosphäre auf engstem Raum aufzuhalten, hat das Anrecht sich in einem Fußballstadion aufzuhalten, verwirkt. Und nein, das ist kein Ruf nach Stadionverboten - DFL, DFB und Polizei haben oft genug bewiesen, dass sie nicht in der Lage sind mit diesem Sanktionsmittel in rechtsstaatlicher Weise umzugehen - sondern nach einem selbstauferlegten Ethos der Fußballzuschauer.&lt;br /&gt;
Und schließlich muss Schluss sein mit der medialen Doppelmoral, die permanent ein Höher-Weiter-Größer fordert und fördert, nicht nur beim sportlichen Tun auf dem Rasen, sondern auch bei der in die Fernseher der Republik übertragbaren Eventisierung des Fußballs, die aber gleichzeitig Auswüchse wie die von Frust getragenen Abstiegsplatzstürme anklagt, um daraus sofort das nächste Spektakel zu basteln. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer Emotionen und nicht nur von oben choreografierte Klatschpappenstimmung in einem Fußballstadion will, muss damit leben, dass diese nicht immer in Gänze zu kontrollieren und zu steuern ist. Wer seine Emotionen in einem Fußballstadion, ob in Form von Unterstützung seiner Mannschaft oder als neutraler Fußballliebhaber, ausleben möchte, muss lernen sich zu kontrollieren. So einfach ist das.</description>
    <dc:creator>spielbeobachter</dc:creator>
    <dc:subject>Strukturelles</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2012 spielbeobachter</dc:rights>
    <dc:date>2012-05-16T07:38:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://spielbeobachter.twoday.net/stories/der-trainer-die-mannschaft-und-der-ganze-rest/#96990343">
    <title>Jede Frage</title>
    <link>http://spielbeobachter.twoday.net/stories/der-trainer-die-mannschaft-und-der-ganze-rest/#96990343</link>
    <description>ist erstmal erlaubt. &lt;br /&gt;
Ich fürchte, dass die &quot;Aufarbeitung&quot; des von Dir angesprochenen Vorfalls (und anderer) ein wenig daran leidet, dass in einem solchen Fall die Verurteilungsmechanismen schnell greifen. In den Medien gab es rund um die Hausdurchsuchungen bei einigen Mitgliedern der Wilden Horde ja durchaus Berichterstattungen, die aber leider kaum tiefer gingen und differenzierter waren als ein metaphorisches &quot;Hängt sie höher!&quot;. Der Verein hat angekündigt, die Verdächtigen mit Stadionverbot und Vereinsrauswurf zu belegen. Reaktionen hat es also durchaus gegeben.&lt;br /&gt;
Damit wir uns nicht falsch verstehen: Die Vorkommnisse auf der Autobahn waren, wenn sie so stattgefunden haben wie berichtet, ohne Zweifel Grund genug dafür, die Schuldigen zivilrechtlich als auch vereinsseitig hart zu bestrafen. Allerdings glaube ich, dass mit der Art der präventiven Pauschalverurteilungen, wie sie seitens der Medien und des Vereins geschehen sind, eine tatsächlich konstruktive Auseinandersetzung und Veränderung kaum möglich ist.&lt;br /&gt;
Ich schreibe &quot;Ich  glaube&quot; und damit bin bei dem Teil Deiner Frage, warum ich selbst darüber nichts geschrieben habe und auch nichts darüber, welche Auswirkungen das Ganze auf die Atmosphäre im Stadion hat: Ich wohne, wie bekannt, in Berlin und fühle mich nicht nah genug an der Fanszene dran, um mich kompetent zu äußern.</description>
    <dc:creator>spielbeobachter</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2012 spielbeobachter</dc:rights>
    <dc:date>2012-04-10T14:14:26Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://spielbeobachter.twoday.net/stories/der-trainer-die-mannschaft-und-der-ganze-rest/#96990324">
    <title>eine Frage muss noch erlaubt sein...</title>
    <link>http://spielbeobachter.twoday.net/stories/der-trainer-die-mannschaft-und-der-ganze-rest/#96990324</link>
    <description>...Im ganzen Sinne mehr als schmerzhaft erkannte Tatsachen.&lt;br /&gt;
Nur frage ich mich schon seit einigen Wochen, warum der Boulevard - und auch Du lieber Spielbeobachter - das höchst brisante Thema &quot;Fans&quot; bzw. die Horde komplett ausklammert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es muss endlich eine kontroverse Auseinandersetzung mit der FanKultur des ersten Fußballclub Köln stattfinden und auch zugelassen werden.&lt;br /&gt;
Die Ereignisse um das Auswärtsspiel der Gladbacher dürfen nicht im kommentarlosen Raum stehen gelassen werden. &lt;br /&gt;
Des Weiteren muss sich der FC - hier vielleicht in Form seiner professionell gestaffelten Fan-Betreuung (?) - um das Herz ihrer Kurve kümmern. Die Südtribüne scheint ohne ohne der Organisationen und Gesänge der wilden Horde nicht mehr handlungsfähig...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was mit diesem Verein hier aktuell passiert ist nicht nur aus sportlicher Sicht sehr grenzwärtig sondern zeigt vielmehr wie leb- und führungslos er sich in diesen Tagen in die Bedeutungslosigkeit befördert...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und jetzt Frage ich mich, warum dieser Brandherd medial bedeckt bleibt ?!&lt;br /&gt;
hab&apos; ich die Berichterstattung nur halb wahrgenommen ?</description>
    <dc:creator>AlexP (Gast)</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2012 AlexP (Gast)</dc:rights>
    <dc:date>2012-04-10T13:30:31Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://spielbeobachter.twoday.net/stories/gruenweisses-anhoeren/">
    <title>GrünWeisses anhören.</title>
    <link>http://spielbeobachter.twoday.net/stories/gruenweisses-anhoeren/</link>
    <description>Heute gibt es von mir nichts zu lesen, dafür aber, wer mag, zu hören. &lt;a href=&quot;https://twitter.com/#!/MeineSaison&quot;&gt;Tobias&lt;/a&gt; und &lt;a href=&quot;https://twitter.com/#!/anna_rosemary&quot;&gt;Anna&lt;/a&gt; machen den &lt;a href=&quot;http://www.gruenweiss.org/&quot;&gt;Grünweißen Podcast-Stammtisch&lt;/a&gt; und haben sich gestern über ihr Team, Werder Bremen, zwischen den Spielen gegen den ruhmreichen 1.FC Köln am vergangenen Samstag und dem heute gegen die Bökelbauern aus Ostholland unterhalten. Zu ersterem Thema hatten sie die überaus freundliche Idee, mich per Skype zu befragen, zu meiner Sicht des Spiels, des Vereins und der Restsaison. Anhören könnt Ihr Euch das &lt;a href=&quot;http://www.gruenweiss.org/stammtisch-1-fc-koeln-werder-bremen-mittelmass/&quot;&gt;HIER&lt;/a&gt;.</description>
    <dc:creator>spielbeobachter</dc:creator>
    <dc:subject>Auswärtsspiel</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2012 spielbeobachter</dc:rights>
    <dc:date>2012-04-10T11:50:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://spielbeobachter.twoday.net/stories/pogo-szczecin-gkp-gorzw-wielkopolski-00-kein-spielbericht/">
    <title>Pogo&#324; Szczecin - GKP Gorzów Wielkopolski 0:0. Kein Spielbericht.</title>
    <link>http://spielbeobachter.twoday.net/stories/pogo-szczecin-gkp-gorzw-wielkopolski-00-kein-spielbericht/</link>
    <description>Der Plan war gut, sehr gut. So gut, dass wir ihn flugs in die Tat umsetzten: Samstag nachmittag in den Regionalexpress und mit dem Brandenburgticket nach Stettin. Oder Szczecin, also Schchechin, was einfacher aussieht als es gesprochen wird. Den Samstagabend mit einer kleinen Stadterkundung verbringen und diese in einer kaschemmigen Studentenkneipe mit allerlei polnischen Bierprodukten enden lassen. Nachts im Hotel noch schnell das Tor von Adam Matuszczyk im Spiel der polnischen Nationalmannschaft in den USA live im Fernsehen sehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sonntag dann einen großen und äußerst pelzigen Kater sein eigen nennen und mit diesem langsam durch die Stadt stolpern, ein paar leider geschmackslose Piroggi essen und dann hin zum Florian-Krygier-Stadion. Hier findet um 17.00 Uhr die Partie Pogo&#324; Szczecin gegen GKP Gorzów Wielkopolski statt, zweite polnische Liga. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Pogo&#324; ist ein durchaus interessanter Verein: 1948 von den hierher umgesiedelten Ostpolen als Ersatz ihres Heimatvereins Pogo&#324; Lwów gegründet. Bis 1999 fristet der Verein ein Dasein als Fahrstuhlmannschaft zwischen erster und zweiter Liga, dann beginnt die Zeit der Investoren: Ein türkischer und ein schwedischer Investor versuchen nacheinander aus Pogo&#324; eine große Nummer zu machen. Das Ende beider Investoreneinsätze ist gleich: Investor weg, Schulden da. Schließlich Auflösung des Vereins und Fusion mit dem Zweitligisten Piotrkovia Szczecin. Dessen Besitzer hat einen tollkühnen Plan: Eine Mannschaft, die nur aus Brasilianern besteht. Gleichzeitig gründen Fans den Verein Pogo&#324; Szczecin Nowa. Es kommt, wie es kommen muss: Das brasilianische Experiment fährt gegen die Wand, erneute Auflösung und Fusion von Pogo&#324; Szczecin und Pogo&#324; Szczecin Nowa und Neuanmeldung in der vierten Liga. Es folgt der langsame Weg nach oben inklusive des Höhepunktes der Pokal-Finalteilnahme 2010. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Soweit die muntere Geschichte des Vereins, die Geschichte des Spiels ist schnell erzählt: Es fand bereits am Samstag statt. Als wir zum Stadion kommen, liegt dieses still und noch mit den Spuren der vortäglichen Benutzung versehen in der güldenen Spätsommersonne. Kein Fußballer weit und breit, kein Fan nirgends, niemand der eine Karte verkaufen oder abreissen will. Stille. Und offene Tore allenthalben. Und so verflucht ärgerlich die Fehlinformation, der wir offenbar aufsaßen, auch ist, so hübsch ist auch der Aufenthalt in diesem recht eigenen Stadion am Tag nach der Schlacht. Das hufeisenförmige Stadion, dem eine Hintertortribüne fehlt, atmet noch das gestrige Spiel, die Ränge noch übersät mit Sonnenblumenkernschalen, am Zaun vor der Gegentribüne, dort wo die monumental wirkende Dachkonstruktion in Wirklichkeit nur wenige Reihe vor potentiellem Regen schützt, flattert noch ein einsames Transparent. Nur über die Frage, ob es der Geruch des Sieges oder der Niederlage ist, der da noch in der Luft liegt, können wir uns nicht einig werden - kein Wunder, ging das Spiel doch 0:0 aus. Und so bleibt uns nichts anderes als ein paar Fotos zu machen, noch einmal auf einer der 18.000 Sitzschalen Platz zu nehmen und im Kopfe die &lt;a href=&quot;http://mmszczecin.wrzuta.pl/audio/1AkoAIIa0xL/hymn_pogoni_szczecin_-_my_portowcy&quot;&gt;recht ordentlich gelungene Hymne Pogo&#324;s zu summen&lt;/a&gt;. Wir kommen wieder, nächstes Mal dann bitte mit Spiel. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img src=&quot;http://www.rotaplanet.de/spielbeobachter/pogon/pogon_1.jpg&quot; alt=&quot;Florian-Krygier-Stadion, Szczecin&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img src=&quot;http://www.rotaplanet.de/spielbeobachter/pogon/pogon_2.jpg&quot; alt=&quot;Florian-Krygier-Stadion, Szczecin&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img src=&quot;http://www.rotaplanet.de/spielbeobachter/pogon/pogon_3.jpg&quot; alt=&quot;Florian-Krygier-Stadion, Szczecin&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img src=&quot;http://www.rotaplanet.de/spielbeobachter/pogon/pogon_4.jpg&quot; alt=&quot;Florian-Krygier-Stadion, Szczecin&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img src=&quot;http://www.rotaplanet.de/spielbeobachter/pogon/pogon_5.jpg&quot; alt=&quot;Florian-Krygier-Stadion, Szczecin&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img src=&quot;http://www.rotaplanet.de/spielbeobachter/pogon/pogon_6.jpg&quot; alt=&quot;Florian-Krygier-Stadion, Szczecin&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img src=&quot;http://www.rotaplanet.de/spielbeobachter/pogon/pogon_7.jpg&quot; alt=&quot;Florian-Krygier-Stadion, Szczecin&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[Update: Hymnenlink repariert]</description>
    <dc:creator>spielbeobachter</dc:creator>
    <dc:subject>Auswärtsspiel</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2010 spielbeobachter</dc:rights>
    <dc:date>2010-10-11T11:33:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://spielbeobachter.twoday.net/stories/der-trainer-die-mannschaft-und-der-ganze-rest/#96988249">
    <title>Solbakkens Fehleinschätzung</title>
    <link>http://spielbeobachter.twoday.net/stories/der-trainer-die-mannschaft-und-der-ganze-rest/#96988249</link>
    <description>Absolut richtig, ich denke die Probleme innerhalb des Kaders hat Solbakken tatsächlich unterschätzt. Vielleicht meinte er auch durch die Ernennung Geromels zum Kapitän das Problem im Griff zu haben, ich weiss es aber nicht.&lt;br /&gt;
Nun dürfte er begriffen haben wie die Uhren in Köln wirklich ticken. Wie unglaublich schwer es ist in diesen Verein einfach mal Ruhe reinzubekommen, das alle mal an einem Strang ziehen.</description>
    <dc:creator>J&amp;uuml;rgenL (Gast)</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2012 J&amp;uuml;rgenL (Gast)</dc:rights>
    <dc:date>2012-04-06T19:01:07Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://spielbeobachter.twoday.net/stories/der-trainer-die-mannschaft-und-der-ganze-rest/#96988197">
    <title>Danke</title>
    <link>http://spielbeobachter.twoday.net/stories/der-trainer-die-mannschaft-und-der-ganze-rest/#96988197</link>
    <description>Dir für Deine ausführlichen Gedanken - und das ist keineswegs ironisch gemeint, das meiste davon kann ich unterschreiben.&lt;br /&gt;
Zwei Punkte: Dass ich Solbakken mitverantwortlich mache für den schlechten innern Zustand der Mannschaft heißt weder, dass ich die Mannschaft damit aus der Verantwortung nehmen möchte noch, dass ich Solbakken als Ursache sehe. Wenn ich aber einen Kader übernehme, und den aus den von Dir genannten Gründen nicht neu zusammenstellen kann, der dieses Problem hat, das, wie Du schon richtig sagst, auch schon bei anderen Trainern aufgetreten ist - muss ich dann nicht genau dieses Problem eine besonders hohe Priorität einräumen? Mein Eindruck von weit außen(!) ist, dass Solbakken dem nicht genug Rechnung getragen hat.&lt;br /&gt;
Und richtig: Das Festhalten an Solbakken kann möglicherweise - hoffentlich - dazu führen, dass die Hierarchie - Hier Trainer, da Mannschaft - wieder hergestellt wird, sofern der Eindruck denn stimmt, dass diese gestört ist.</description>
    <dc:creator>spielbeobachter</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2012 spielbeobachter</dc:rights>
    <dc:date>2012-04-06T17:19:23Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://spielbeobachter.twoday.net/stories/pogo-szczecin-gkp-gorzw-wielkopolski-00-kein-spielbericht/#96988194">
    <title>Ist mir auch ein Mal passiert. Zum Glück in den Niederlanden, so dass sich der umsonst...</title>
    <link>http://spielbeobachter.twoday.net/stories/pogo-szczecin-gkp-gorzw-wielkopolski-00-kein-spielbericht/#96988194</link>
    <description>Ist mir auch ein Mal passiert. Zum Glück in den Niederlanden, so dass sich der umsonst verfahrene Sprit ein Grenzen hielt. Und so schöne Fotos vom Stadion hätteste mit sich darin befindlichen Menschen nicht bekommen... ;-)</description>
    <dc:creator>Jens (Gast)</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2012 Jens (Gast)</dc:rights>
    <dc:date>2012-04-06T17:15:01Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://spielbeobachter.twoday.net/stories/der-trainer-die-mannschaft-und-der-ganze-rest/#96988182">
    <title>Da weiss man nicht wo man anfangen soll, soviele Baustellen (mal wieder) beim FC.&lt;br...</title>
    <link>http://spielbeobachter.twoday.net/stories/der-trainer-die-mannschaft-und-der-ganze-rest/#96988182</link>
    <description>Da weiss man nicht wo man anfangen soll, soviele Baustellen (mal wieder) beim FC.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorab fand ich die Entscheidung mutig und auch richtig. Denn das die normalen Handlungsweisen der Branche, d.h. Trainer raus, nicht viel bringen zeigt kaum ein Verein eindrucksvoller als der 1.FC Köln in den letzten Jahren. Meiner Meinung nach ein Erbe der Overath Ära, dem merkwürdigerweise schon wieder viele hinterherweinen. Stichwort starker Mann der auf den Tisch haut, hat in Köln jahrelang auch nicht funktioniert, aber ich schweife ab.&lt;br /&gt;
Richtig ist das wir mit Solbakken einen Trainer bekommen haben der eine klare Vorstellung davon hat wie &quot;sein&quot; Fussball gespielt werden soll. Das sollte auch so sein, sonst kann kein Trainer vernünftig arbeiten. Dummerweise muss er aber erstmal mit den Spielern auskommen die er im Kader vorfindet, wenn einige Spieler mit dem System nicht klarkommen und die finanziellen Möglichkeiten nahe Null liegen wird es für einen Trainer schwierig. Das dieses System funktionieren kann hat die, Am Anfang etwas holprige, Hinrunde gezeigt. So gut haben wir lange nicht mehr dagestanden und mit 1 oder 2 Siegen mehr... aber lassen wir das. Die Welt schien in Ordnung, doch dann kam ein tiefes Tal zum Start der Rückrunde, vieles funktionierte nicht mehr. Die ellenlange Verletztenliste, die immer wieder umgestellte Verteidigung trug nicht zu der so wichtigen  Stabilität in der Defensive bei. Dann kam die Spiele in Hoffenheim, gegen Hertha und auch in Hannover schien es so als ob die Mannschaft sich gefangen hätte. Die letzten beiden Spiele spotteten jeder Beschreibung.&lt;br /&gt;
Aber um den Bogen zu kriegen, ist das auseinanderbrechen der Truppe denn wirklich neu bzw. nur ein Solbakken Problem ? Meiner Meinung nach ist es nicht so, denn auch unter dem vielgelobten Frank Schaefer gab es katastrophale Auswärtsspiele (bei Pauli, beim HSV etc.) die einem, wie die Auftritte die letzten 2 Wochen, das Fürchten lehrten. Keine Gegenwehr, kein Aufbäumen, nichts was dazu berechtigt in der 1.Liga zu spielen.&lt;br /&gt;
Das habe ich mit diesem Kader alles schon gesehen. Und wenn wir das Ende von Schaefer als Trainer betrachten (Ausreden ala Finke war das allein schuld, lasse ich nicht gelten) gab es da ebenfalls mit dem Trainer unzufriedene Spieler und eine Menge Internas die aus der Mannschaft zur Presse gelangten. Kommt einem irgendwie bekannt vor, oder ?&lt;br /&gt;
Ich glaube keiner von uns ist so nahe an der Mannschaft das er beurteilen kann wer hier der bzw. die Maulwürfe sind. Das der Name Petite schon im Fall Schaefer gefallen ist, wäre dann auch nicht mehr überraschend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Fall Novakovic ist auch so eine Sache, ich fand es schon beeindruckend wielange Solbakken an dem Stürmer festhielt, der macht auch oft alles richtig (denn für 5 Torchancen in einem Spiel muss man auch da stehen wo ein Stürmer stehen soll), aber irgendwann sollte mal Schluss damit sein. Denn im modernen Fussball fangen schon die Stürmer mit dem Verteidigen an, das war noch nie Novakovics Stärke, ausser Form kommt da aber überhaupt nichts. Warum Ishak, der mir Hannover sehr gut gefallen hat, danach nicht von Anfang an spielte, ist mir unbegreiflich. Naja ich bin ja auch kein Trainer, den sonst würde ich als Erstes dem Rensing die langen Abschläge abgewöhnen. Kaum eine Mannschaft gibt den Ball so schnell her wie der 1.FC Köln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ZuTeilen der Kölner Presselandschaft sage ich nichts mehr, die haben sich am Sonntag eindrucksvoll selbst zerlegt. Kann auch nicht jeder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich möchte nicht soweit gehen alles gutzuheissen was Solbakken bisher getan hat, aber ich sehe die Hauptproblematik wirklich im zusammengewürfelten Kader, der sich zwar für ein paar Spiele zusammenraufen kann, sich aber nicht über eine komplette Saison als Mannschaft präsentiert. Das war unter Schaefer wie oben erwähnt auch schon so. Gegen Ende der Rückrunde war der Zauber vorbei und es begann eigentlich das was zur Zeit abläuft, nur das wir im Vorjahr schon genug Punkte hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Genau aus diesem Grund finde ich Entscheidung Pro Solbakken auch richtig, Teilen der Truppe muss klar sein das sie am kürzeren Hebel sitzen und die Vereinsführung dem Trainer Rückendeckung gibt. Keine Ahnung was daraus wird, aber Kaiserslautern zeigt das ein Trainerwechsel so kurz vor dem Ende nichts bringt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegen Werder wird richtungsweisend sein und alles nur keine Entscheidung um die Meisterschaft und den Abstieg am letzten Spieltag, alles nur das nicht.</description>
    <dc:creator>JuergenL (Gast)</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2012 JuergenL (Gast)</dc:rights>
    <dc:date>2012-04-06T16:58:14Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://spielbeobachter.twoday.net/stories/der-trainer-die-mannschaft-und-der-ganze-rest/#96988166">
    <title>Ok, so meinst du das.&lt;br /&gt;
Das die Mannschaft nicht funktioniert steht außer...</title>
    <link>http://spielbeobachter.twoday.net/stories/der-trainer-die-mannschaft-und-der-ganze-rest/#96988166</link>
    <description>Ok, so meinst du das.&lt;br /&gt;
Das die Mannschaft nicht funktioniert steht außer Frage, dass das nicht unbedingt am Trainer und seinem System liegt, haben sie aber selber schon mit grandiosen Siegen beweisen. Ich denke es ist in erster Linie ein psychologisches Problem. Wenn man so viele Spiele immer wieder haushoch verliert, gerät das Selbstbewusstsein und damit auch die fußballerischen Fähigkeiten in eine Abwärtsspirale, aus der nur schwer wieder rauszukommen ist - auch für Profis.&lt;br /&gt;
Die gleiche Mannschaft mit dem Trainer kann bei entsprechendem Selbstbeuwsstsein und mit ein wenig Glück Mannschaften wie Leverkusen, Hoffenheim oder Hannover schlagen. Da stimmt dann angeblich auch die Chemie in der Mannschaft und es gibt keine Fraktionen, wie die Presse behauptet.</description>
    <dc:creator>Mobody (Gast)</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2012 Mobody (Gast)</dc:rights>
    <dc:date>2012-04-06T16:19:40Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://spielbeobachter.twoday.net/stories/der-trainer-die-mannschaft-und-der-ganze-rest/#96988145">
    <title>Hm..</title>
    <link>http://spielbeobachter.twoday.net/stories/der-trainer-die-mannschaft-und-der-ganze-rest/#96988145</link>
    <description>.. da hab ich mich wohl nicht klar genug ausgedrückt: Ich habe nicht die geringste Ahnung, ob es diese Portugal-Fraktion tatsächlich gibt, also über das von Dir benannte, auch für mich völlig normale, Community-Ding hinaus. Das aber die Mannschaft als solche nicht funktioniert, ist ja offensichtlich und von anderen Gruppen ist tatsächlich nie die Rede, meines Wissens nach. Andrézinhos Suspendierung erfolgte übrigens vor seinem Kreuzbandriss. Was kein Argument sein soll, sondern nur eine Feststellung. Und ich persönlich bin recht überzeugt, dass die  Nähe des führerscheinslosen Slowenen zur lokalen Dreckspresse nicht nur ein Gerücht ist. Ob das nun der Grund für die Suspendierung war, ist eine andere Frage.</description>
    <dc:creator>spielbeobachter</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2012 spielbeobachter</dc:rights>
    <dc:date>2012-04-06T15:24:46Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://spielbeobachter.twoday.net/stories/der-trainer-die-mannschaft-und-der-ganze-rest/#96988119">
    <title>Würde dir auch den meisten Punkten zustimmen. Sehe unsere Chancen auf Klassenerhalt...</title>
    <link>http://spielbeobachter.twoday.net/stories/der-trainer-die-mannschaft-und-der-ganze-rest/#96988119</link>
    <description>Würde dir auch den meisten Punkten zustimmen. Sehe unsere Chancen auf Klassenerhalt gerade auch echt schlecht. Könnte mich mit einem Abstieg aber einigermaßen abfonden, wenn Solbakken bleibt und der Kader ausgemistet und durch Nachwuchsspieler aufgestockt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Rede von verschiedene &quot;Fraktionen&quot; innerhalb der Mannschaft finde ich immer etwas seltsam und frage mich immer, ob sie wirklich in der in den Medien beschriebenen Form vorhanden sind. Klar werden die vier portugiesisch sprechenden Spieler mehr miteinander zu tun haben, weil ja mindestens zwei von ihnen noch nicht besonders gut deutsch sprechen. Finde es auch nicht erstaunlich, dass Petit, Andrezhino und Pezzoni nicht mit in Trainingslager kommen. Solbakken ollte, nach eigenem Bekunden nur die Spieler mitnehmen, die auch für das Spiel in Bremen in frage kommen. Petit ist sicher noch nicht wieder ganz fit, Andrezhino hat sich einen Kreuzbandriss im Training zugezogen und Pezzoni ist wohl auch nicht relevant. Das er Nova nicht mitnimmt, fand ich da schon erstaunlicher. Halte da aber deine Erklärung, dass er möglicherweise ein Informant des Exzess ist, für möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Solbakkens Wutausbruch gegenüber der Presse war einfach nur überfällig, vollkommen verständlich und damit irgendwie erfreulich!</description>
    <dc:creator>Mobody (Gast)</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2012 Mobody (Gast)</dc:rights>
    <dc:date>2012-04-06T14:48:49Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://spielbeobachter.twoday.net/stories/der-trainer-die-mannschaft-und-der-ganze-rest/#96988084">
    <title>Ich..</title>
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    <description>kann Dich bestens verstehen: Sich nicht aufraffen zu können, so geht es mir schon seit Beginn der Saison, die für mich vorher so hoffnungsvoll aussah und nur Mist gebracht hat.</description>
    <dc:creator>spielbeobachter</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2012 spielbeobachter</dc:rights>
    <dc:date>2012-04-06T13:59:15Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://spielbeobachter.twoday.net/stories/der-trainer-die-mannschaft-und-der-ganze-rest/#96988062">
    <title>Du sprichst mir aus der Seele</title>
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    <description>Besten Dank für diese Worte. Bin mit meiner Meinung ganz bei Dir, konnte mich aber diese Woche nicht aufraffen etwas zu verfassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus meiner Sicht schaffen wir es nicht mehr. Sichere 40 Punkte sollten stets angepeilt werden, klar könnten auch weniger reichen. Aber aktuell haben wir 28 Punkte. Für 40 bräuchten wir noch 4 Siege aus 6 Spielen. Vielleicht reichen auch drei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hoffnung stirbt zuletzt aber mein Kopf sagt leider was anderes.</description>
    <dc:creator>Ne Jeck (Gast)</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2012 Ne Jeck (Gast)</dc:rights>
    <dc:date>2012-04-06T13:45:06Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://spielbeobachter.twoday.net/stories/der-trainer-die-mannschaft-und-der-ganze-rest/">
    <title>Der Trainer, die Mannschaft und der ganze Rest.</title>
    <link>http://spielbeobachter.twoday.net/stories/der-trainer-die-mannschaft-und-der-ganze-rest/</link>
    <description>Vieles ist geschehen in den vergangenen Tagen beim Verein, bei dem es leider niemals langweilig wird. Wo fangen wir an, wo hören wir auf?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beginnen wir mit der Trainerfrage. &lt;br /&gt;
Wer dieses Blog oder mich oder beides kennt, weiß, dass ich gewiss nicht zu jenen gehöre, die in einer vertrackten sportlichen Situation einen Trainerwechsel für ein erfolgsversprechendes Rezept halten. 21 Trainer nahmen in den vergangenen 20 Jahren auf der Trainerbank des 1.FC Köln Platz (inklusive 4 Interimstrainer), Kontinuität in Trainingsarbeit, taktischer Marschroute sowie Mannschaftsführung und -zusammenstellung ist also seit zwei Jahrzehnten ein Fremdwort in der Domstadt - um zu erkennen, dass dabei nichts Gutes herauskommen kann, muss man kein Fußballexperte sein. Trotzdem sind Zweifel an der Arbeit Ståle Solbakkens durchaus verständlich. Ließen sich anfängliche Schwierigkeiten noch mit der Systemumstellung rechtfertigen, ist der Absturz in der Rückrunde eher kein Aushängeschild für den Norweger. Es gibt eine Reihe von Faktoren, die für die schlechte Leistung der Mannschaft herangezogen werden können und auch in Artikeln, die sich mit dem Problem beschäftigen, herangezogen werden: Die permanente Unruhe im Verein, angefangen bei der plötzlichen Demission des Ex-Präsidenten Overaths bis hin zu den angeblichen Machtkämpfen zwischen dem inzwischen entlassenen Sportdirektor Finke und Solbakken zum Beispiel. Oder die seit Jahren immer wieder erhobene Behauptung, die Mannschaft sei alles Andere als das, nämlich eben keine Mannschaft. Aber spätestens der letzte Punkt fällt auch in den Aufgabenbereich eines Trainers, ist also ein Punkt, der eher nicht zur Entlastung Solbakkens beiträgt. Die Zwickmühle, in der der Verein hinsichtlich seines Trainers steckt, zeigt sich bestens am Festhalten des Trainers an seiner taktischen Marschroute, die unter anderem zu der höchsten Anzahl an Gegentoren in der Liga führte: Einerseits ist der Abstieg mittlerweile ziemlich wahrscheinlich geworden - aber des kurzfristigen Erfolges zu Liebe wieder mitten im Rennen die Pferde zu wechseln, würde möglicherweise unter günstigsten Umständen den Klassenerhalt bringen, das Areal der verbrannten Erde aber um viele Hektar vergrößern. Das Beharren des Trainers auf seine taktische Idee gegen Widerstände innerhalb der Mannschaft und das Festhalten des Vereins am Trainer sind Neuland für den 1.FC Köln und dringend notwendig - koste es, was es wolle. Das würde allerdings auch bedeuten, dass der Verein sein am vergangenen Sonntag entgegen der allgemeinen Erwartung ausgesprochenes Vertrauen in Solbakken auch bei einem Abstieg aufrechterhalten müsste und mit dem Trainer in die zweite Liga gehen müsste. Das allerdings darf, trotz der extrem hohen Sympathiewerte, die der Norweger aufgrund seiner lockeren Art und aufgrund der medialen Zuschreibung als der Gute im Kampf zwischen Finke und Solbakken genießt, bezweifelt werden. So bleibt dem FC-Fan nicht viel anderes übrig, als sich an den dürren Strohhalm der Hoffnung auf Klassenerhalt zu klammern und darauf zu setzen, dass auch ein Verbleib in der ersten Bundesliga zu der anscheinend nötigen Reinigung in der Mannschaft führt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Mannschaft&lt;br /&gt;
Und diese Reinigung scheint bitter nötig. Wieder und wieder wird davon berichtet, die Mannschaft zerfalle in einzelne Gruppen, namentlich genannt wird dabei immer wieder die sogenannte &quot;Portugal-Fraktion&quot;, der der mit einem Gnadenvertrag ausgestattete Petit, der ausgeliehene Henrique Sereno, sowie die beiden Brasilianer Andrézinho und Pedro Geromel angehören sollen. Schon unter Frank Schaefer soll sich die Gruppe quergestellt haben und auch jetzt wird ihr dies vorgeworfen. Dafür spricht, dass sowohl Petit (in dieser Saison noch kein Spiel) und Andrézinho (7 Saisoneinsätze) zu den vier von Solbakken in dieser Woche ausgemusterten Spielern gehören - zwei Spieler also, die keinen direkten Einfluss auf die schlechten Leistungen der Mannschaft haben können, also nicht aufgrund solcher suspendiert worden sind. Ein Indiz, nicht mehr, gewiss. Dass weder Geromel noch Sereno suspendiert worden sind, sagt nicht viel: Will der Verein die Klasse halten, kann weder auf den einen noch auf den anderen - trotz Formkrise im Fall des Kapitäns Geromel  verzichtet werden, wenigstens als Reservespieler.&lt;br /&gt;
Die größte Überraschung des suspendierten Quartetts ist sicherlich Kevin Pezzoni, ein Mann mit limitiertem fußballerischen Können, den schon manch Fan längst auf die Tribüne gesetzt hätte, der aber beim Trainer bislang einen erstaunlich hohen Kredit besaß. Umso erstaunlicher, dass dieser Pezzoni nun aussortiert. Ähnliches könnte man über die Degradierung Millivoje Novakovics sagen, der Stürmer spielt seit sechs Jahren beim FC und schoss in ligaübergreifenden 183 Spielen 81 Tore - seine diessaisonale Formkrise ist sicherlich Grund dem Slowenen eine &quot;Denkpause&quot; zu verordnen und ihn auf die Bank zu setzen - aber Suspendierung aufgrund schlechter Form in einer Mannschaft, deren schlechtes Offensivspiel einem Stürmer nicht gerade hilft zu glänzen? Dann aber denkt man an die sich seit Jahren sehr hartnäckig haltenden Gerüchte, Novakovic stünde dem Express sehr nahe - nach anfänglichen Schwierigkeiten verhöhnte das Blatt noch als &quot;Novakonix&quot;, seit Jahren aber verliert der sonst so gerne zu vernichtender Kritik neigende Express kein schlechtes Wort mehr über den Stürmer, egal wie schlecht er spielt. Passend dazu ist jedenfalls, dass der stets bestens informierte Express aus dem zweitägigen Trainingslager, zu dem das Quartett der Suspendierten nicht mitreisen durfte, nichts zu berichten wusste. Stattdessen gab es Berichte über das Ersatztraining der vier &quot;Ausgestoßenen&quot;, mit unkommentierten Beschwerden Novakovics und Pezzonis. Quelle Surprise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Medien&lt;br /&gt;
Damit wären wir beim alten, leidigen Dauerthema beim FC und gezwungenermaßen auch in diesem Blog: Die Kölner Medienlandschaft. Man sollte meinen, der am vergangenen Sonntag erlittene Super-GAU, als erst der Express, dann der heute in Diensten des Senders SKY stehende ehemalige Pressesprecher des FC, Christopher Lymberopoulos, und schließlich alle Medien der Republik verkündeten, der FC werde Solbakken entlassen und stattseiner Frank Schaefer wieder als Cheftrainer einsetzen, habe etwas verändert. Das hat es natürlich nicht. Statt vor der eigenen Tür zu kehren, wurde die mediale Bruchlandung flugs zu einem Beleg für die chaotischen Verhältnisse innerhalb des Vereins umgedichtet, frei nach dem Motto: Wenn Ihr nicht den Trainer entlasst, wenn wir das verkünden, seid Ihr ein Chaosclub. Das reizte auch den Trainer so sehr, dass er noch zwei Tage später vor versammelter Medienschar wütend wurde und mehr Respekt verlangte - er sei schließlich immer offen und fair mit den Medienvertretern umgegangen, er könne auch aufhören mit den Medien zu reden und &lt;a href=&quot;http://www.youtube.com/watch?v=meR1Ztocdaw&quot;&gt;&quot;dann könnt Ihr alle Eure Informanten benutzen. Ich glaube es gibt viele in diesem Verein. Und das finde ich sehr schlecht.&quot;&lt;/a&gt; Ein Grund mehr am Trainer festzuhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zukunft&lt;br /&gt;
Blickt man auf die Tabelle, weiß man, dass das Spiel am Samstag gegen Werder Bremen ein sehr wichtiges ist. Wie jedes Spiel, das noch folgt in dieser Saison. Es ist nicht das Entscheidungsspiel, als welches es mittlerweile gilt. Die drei Punkte eines Sieges werden einen möglichen Abstieg nicht verhindern. Den Abstieg verhindern kann nur eine deutliche Leistungssteigerung über die gesamte Zeit der Restsaison. Wichtiger noch als die drei Punkte ist also ein besseres Funktionieren der Mannschaft, das Restprogramm hat es in sich - neben den klar überlegenen Mannschaften aus München, Stuttgart und Mönchengladbach warten noch der wiedererstarkte SC Freiburg und ein Auswärtsspiel in Mainz, welches der 1.FC Köln in neun Versuchen erst einmal siegreich gestalten konnte. Drei irgendwie errungene Punkte gegen Bremen wären also sicher gut für die Mannschafts- und Fanseele, werden aber nicht ausreichen, um den Absturz noch zu verhindern.</description>
    <dc:creator>spielbeobachter</dc:creator>
    <dc:subject>Heimspiel</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2012 spielbeobachter</dc:rights>
    <dc:date>2012-04-05T12:29:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://spielbeobachter.twoday.net/stories/amateurvereinswappenheraldiker-aller-laender-vereinigt-euch/#75242764">
    <title>Reisen bildet</title>
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    <description>Catania - Elefant , bzw. Zwergelefant. Schöne Grüße aus dem Land in dem die Zitronen schon längst verblüht sind.</description>
    <dc:creator>sasha (Gast)</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2012 sasha (Gast)</dc:rights>
    <dc:date>2012-03-25T13:45:16Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://spielbeobachter.twoday.net/stories/von-einem-der-auszog-die-macht-des-boulevards-zu-brechen-und-verlor/#75233312">
    <title>Tja, mir ist Volker Finke eigentlich sehr sympathisch, gerade weil er im Laufe seiner...</title>
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    <description>Tja, mir ist Volker Finke eigentlich sehr sympathisch, gerade weil er im Laufe seiner Karriere nicht durch jeden Reifen gesprungen ist, der ihm von den Medien hingehalten wurde. Andererseits: Sollte er, wie beschrieben, den Kölner Sportredakteuren allen Ernstes eine wöchentliche feste Sprechstunde angeboten haben, zeigt das, dass er die Gegebenheiten in seinem Job als FC-Manager anfangs wohl etwas unterschätzt hat. Denn so beschaulich funktioniert die Sache im Handy-Zeitalter einfach nicht mehr, vermutlich auch nicht in Freiburg. Kann aber auch sein, dass Hilgers die Episode ein bisschen auf den Punkt gebracht hat.</description>
    <dc:creator>nixnoise (Gast)</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2012 nixnoise (Gast)</dc:rights>
    <dc:date>2012-03-15T11:50:55Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://spielbeobachter.twoday.net/stories/von-einem-der-auszog-die-macht-des-boulevards-zu-brechen-und-verlor/#75231420">
    <title>Ok, da stecke ich wohl nicht genug drin im Journalistengeschäft bzw. der Arroganz...</title>
    <link>http://spielbeobachter.twoday.net/stories/von-einem-der-auszog-die-macht-des-boulevards-zu-brechen-und-verlor/#75231420</link>
    <description>Ok, da stecke ich wohl nicht genug drin im Journalistengeschäft bzw. der Arroganz der Kölner Presse um den Fauxpas zu verstehen... :-)</description>
    <dc:creator>Mobody (Gast)</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2012 Mobody (Gast)</dc:rights>
    <dc:date>2012-03-13T15:30:22Z</dc:date>
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    <title>Letzteres.</title>
    <link>http://spielbeobachter.twoday.net/stories/von-einem-der-auszog-die-macht-des-boulevards-zu-brechen-und-verlor/#75231416</link>
    <description>Der Sportdirektor des 1.FC Köln hat froh zu sein, wenn er von den Medienvertretern kontaktiert wird, nicht anders herum. Schon gar nicht darf er auf den Gedanken kommen, die Kontakte einschränken und ihre Quantität somit reglementieren zu wollen. Sujet brooche mer net, fott damit.</description>
    <dc:creator>spielbeobachter</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2012 spielbeobachter</dc:rights>
    <dc:date>2012-03-13T15:24:50Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://spielbeobachter.twoday.net/stories/von-einem-der-auszog-die-macht-des-boulevards-zu-brechen-und-verlor/#75231353">
    <title>Häh?!</title>
    <link>http://spielbeobachter.twoday.net/stories/von-einem-der-auszog-die-macht-des-boulevards-zu-brechen-und-verlor/#75231353</link>
    <description>Irgendwie stehe ich auf dem Schlauch. &lt;br /&gt;
Warum soll sichs Finke direkt bei der ersten Pressekonferenz mit den Journalisten verdorben haben?!&lt;br /&gt;
Weil er ihnen seine Nummer gegeben hat? Weil er gesagt hat sie können ihn nur zwischen 16 und 18 Uhr erreichen?</description>
    <dc:creator>Mobody (Gast)</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2012 Mobody (Gast)</dc:rights>
    <dc:date>2012-03-13T14:01:31Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://spielbeobachter.twoday.net/stories/von-einem-der-auszog-die-macht-des-boulevards-zu-brechen-und-verlor/">
    <title>Von einem der auszog, die Macht des Boulevards zu brechen und verlor</title>
    <link>http://spielbeobachter.twoday.net/stories/von-einem-der-auszog-die-macht-des-boulevards-zu-brechen-und-verlor/</link>
    <description>Jochen Hilgers, WDR Redakteur und Kenner des 1. FC Köln, am vergangenen Sonntag in &lt;a href=&quot;http://www.wdr.de/tv/sport_zeigler/?startArchiv=1&amp;tab=archiv&amp;startPicture=/bilder/mediendb/sport_zeigler/img/2012/0311/arnd_fcsakko2_wdr_1280.jpg&amp;dslSrc=rtmp://gffstream.fcod.llnwd.net/a792/e2/mediendb/sport_zeigler/video/2012/0311/zeigler_120311_sendung_web-m.mp4&amp;overlayPic=/tv/sport_zeigler/codebase/img/overlay_video.png&amp;offset=null&amp;red=fsstd-tv%2Fsport_zeigler&amp;base=/tv/sport_zeigler/codebase/video/&amp;isdnSrc=rtmp://gffstream.fcod.llnwd.net/a792/e2/mediendb/sport_zeigler/video/2012/0311/zeigler_120311_sendung_web-s.mp4&quot;&gt;Zeiglers wunderbare Welt des Fußballs zu der Entlassung von Volker Finke&lt;/a&gt;: &lt;br /&gt;
&quot;Finke hat es jedenfalls die ganze Zeit nicht geschafft, den Kölner Boulevard hinter sich zu bringen, sondern die großen Zeitungen in Köln waren eigentlich schon ziemlich früh von Finke nicht besonders gut überzeugt. Ich erinner mich auch an seine allererste Pressekonferenz, die er gegeben hat, da hat er seine Handynummer an die Journalisten ausgegeben, hat gesagt, ihr könnt mich dann erreichen zwischen 16.00 und 18.00 Uhr, da guckten die alle schon ganz komisch, vor allen Dingen die Kollegen von Bild und Express, und da sagt der Finke, nee, nee, Ihr habt mich nicht* ganz recht verstanden: Mittwochs von 16.00 bis 18.00 Uhr und damit war das Verhältnis von vorne herein eigentlich schon vergiftet. Das sind zwar Kleinigkeiten, zugebenermaßen, aber das merken sich die Journalisten und von da an hatte Finke immer einen schweren Stand, zumindestens in den Medien.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch Fragen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Das Interview mit Hilgers wurde am Telefon geführt und ich kann an dieser Stelle nicht genau verstehen, ob Hilgers Finke mit den Worten &quot;Nee, nee, Ihr habt mich NICHT ganz recht verstanden..&quot; oder &quot;Nee, nee, Ihr habt mich SCHON ganz recht verstanden..&quot; zitiert. Ändert ja aber am Inhalt nichts.</description>
    <dc:creator>spielbeobachter</dc:creator>
    <dc:subject>Heimspiel</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2012 spielbeobachter</dc:rights>
    <dc:date>2012-03-13T12:09:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://spielbeobachter.twoday.net/stories/das-krude-rechtsverstaendnis-des-dfb/#75231162">
    <title>Doppel-Nee.</title>
    <link>http://spielbeobachter.twoday.net/stories/das-krude-rechtsverstaendnis-des-dfb/#75231162</link>
    <description>Zum einen scheint mein Verständnis von Stärkung und Nichtstärkung nicht deutlich geworden zu sein. Meines Erachtens ist es kein Zeichen von Stärke und dementsprechend auch keine Stärkung, wenn das Sportgericht falsche Entscheidungen - die im Rahmen einer von Menschen geführten Spielleitung nun einmal passieren - von denen alle wissen, dass sie falsch sind, als richtig adeln, um den Schiedsrichter zu schützen. Das vom DFB ausgesandte Signal ist, dass der Schiedsrichter offenbar so schwach ist, dass zu seiner &quot;Stärkung&quot; sogar das Recht gebeugt werden muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und natürlich ist mein Artikel beim besten Willen kein Plädoyer für den Videobeweis. Aus vielerlei Gründen, aber hier sei nur der angemerkt, dass es natürlich nicht das Ende der umstrittenen Entscheidungen wäre. Die rote Karte für Jajalo z.B. hat auch nach dem Studium der Fernsehbilder eine gespaltene Gemeinde zurückgelassen.</description>
    <dc:creator>spielbeobachter</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2012 spielbeobachter</dc:rights>
    <dc:date>2012-03-13T10:18:20Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://spielbeobachter.twoday.net/stories/das-krude-rechtsverstaendnis-des-dfb/#75231052">
    <title>Nimmt man für einen Moment die Logik des DFB an, wird tatsächlich die Position des...</title>
    <link>http://spielbeobachter.twoday.net/stories/das-krude-rechtsverstaendnis-des-dfb/#75231052</link>
    <description>Nimmt man für einen Moment die Logik des DFB an, wird tatsächlich die Position des Schiedsrichters gestärkt: Seine Entscheidung bleibt relevant - und sei sie auch nachweislich falsch. Was diese &quot;Stärkung&quot; nun bedeuten kann, wird ja gelegentlich u. a. in Wettskandalen deutlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tatsächlich ist dieser Anachronismus aber auf Dauer für die &quot;Sache&quot; des Fußballs gefährlich. In kaum einem anderen Bereich (auch in anderen Sportarten) ist diese gottähnliche Stellung eines einzigen Menschen derart unwiderruflich festgeschrieben. Der Rafati-Vorfall nimmt jetzt auch noch die Medien in der Pflicht, offensichtliche Fehlentscheidungen nicht mehr als solche zu bezeichnen, sondern mit Euphemismen zu verdecken und bei jeder unpassenden Gelegenheit auf die Schwierigkeiten des Moments hinzuweisen. Geschenkt.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer eine Entlastung der Schiedsrichter will, ist für den Videobeweis. Jede Partei kann/darf diesen vielleicht 2x pro Spiel einfordern. Das bedeutet: Zu fast 100% 4 Fehlentscheidungen weniger. Und mehr gibt es selten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeit geht damit kaum verloren, weil die überflüssigen Diskussionen und Rudelbildungen wegfallen. Der Druck auf Schiedsrichter, die im ersten Augenblick falsch entschieden haben, wird abgemildert. Das zuweilen lächerliche Gehabe einiger Referees würde wegfallen. Die Willkür wäre wenn nicht abgeschafft, so doch reduziert. Ein veraltetes Festhalten an Fehlentscheidungen nur aus hierarchischen Gründen ist lächerlich. Dass man im 21. Jahrhundert überhaupt so etwas diskutieren muss, zeigt schon an, wie antiquiert die Vorstellungen der Funktionärskaste sind.</description>
    <dc:creator>Gregor Keuschnig</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2012 Gregor Keuschnig</dc:rights>
    <dc:date>2012-03-13T08:41:15Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://spielbeobachter.twoday.net/stories/das-krude-rechtsverstaendnis-des-dfb/#75230511">
    <title>Ich kann deinen Artikel voll und ganz unterschreiben, aber wer sich die grossen Sportvereine...</title>
    <link>http://spielbeobachter.twoday.net/stories/das-krude-rechtsverstaendnis-des-dfb/#75230511</link>
    <description>Ich kann deinen Artikel voll und ganz unterschreiben, aber wer sich die grossen Sportvereine (DFB, FIFA, IOCetc.) mal genauer anschaut, wird schnell feststellen das sie gerne ihr eigenes Recht sprechen. Angeblich auch Demokratie vorleben, praktizieren sollen die aber bitte andere..</description>
    <dc:creator>J&amp;uuml;rgenL (Gast)</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2012 J&amp;uuml;rgenL (Gast)</dc:rights>
    <dc:date>2012-03-12T17:24:54Z</dc:date>
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