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    <title>spielbeobachter</title>
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  <item rdf:about="http://spielbeobachter.twoday.net/stories/platzstuerme-das-spektakel-und-das-gesetz-vom-heiligen-rasen/">
    <title>Platzstürme, das Spektakel und das Gesetz vom heiligen Rasen.</title>
    <link>http://spielbeobachter.twoday.net/stories/platzstuerme-das-spektakel-und-das-gesetz-vom-heiligen-rasen/</link>
    <description>&lt;i&gt;An Tagen wie diesen&lt;/i&gt; scheint eine Differenzierung besonders schwer zu fallen und es wird zusammen geworfen, was nicht zusammen gehört.&lt;br /&gt;
Zweimal wurde das gestrige Relegationsspiel aufgrund der Zuschauer unterbrochen. Das erste Mal, als in der 60. Minute Fans beider Mannschaften zeitgleich bengalische Feuer entzündeten und aus dem Gästeblock jede Menge dieser Fackeln auf das Spielfeld geworfen wurden. Und das zweite Mal, als Fortuna-Fans, in der irrigen Annahme das Spiel sei abgepfiffen worden, in der durch den ersten Vorfall nötig gewordenen Nachspielzeit das Feld stürmten, um den Aufstieg zu feiern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so wird der gestrige Abend in einen Zusammenhang gebracht mit den Vorkommnissen im Relegationsspiel zwischen dem KSC und dem Jahn aus Regensburg, als frustrierte KSC-Anhänger nach dem Spiel randalierten und 76 Verletzte eine deutliche Sprache sprechen; mit dem Saisonende in Köln, als zum Spielende schwarze Rauchtöpfe die Südtribüne kurzzeitig verschwinden ließen; mit den Platzstürmen in Frankfurt in der vergangenen Saison und in Berlin in der Saison davor; mit Pyroeinsätzen in diesem und jenem Stadion an einem ganz normalen Spieltag. Alles ganz schlimm, Untergang des Abendlandes allerorten.&lt;br /&gt;
Dabei fällt es eigentlich nicht schwer, unterschiedliche Motivlagen zu erkennen: Der Düsseldorfer &quot;Platzsturm&quot; gestern Abend war nichts weiter als ein verfrühtes Feiern auf dem Rasen, vermutlich reichte es, dass zwei, drei Fans zu früh losstürmten, um die feierwütige Masse mit sich zu reißen. Diese jubelnden Zusammenkünfte auf dem Grün sind mittlerweile völliger Usus geworden - man denke zum Beispiel an die Dortmunder Meisterfeier, als die BVB-Spieler improvisiert die Meisterschale auf der Tribüne in Empfang nehmen mussten, weil der Rasen voll war. Dass die gestrige feierliche Zusammenkunft zwei Minuten zu früh stattfand, zeugt allerhöchstens von Dummheit und schlechter Ordnerorganisation, denn die den Rasen stürmenden Fans waren zu dem Zeitpunkt längst über die Banden und Balustraden geklettert und standen, zwar außerhalb des Spielfeldes, im Innenraum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von anderer Qualität waren sicherlich die Berliner Fackelwürfe. Ich bin in der bisherigen Pyrodiskussion eher unentschiedener Meinung gewesen, das Abbrennen bengalischer Feuer ist durchaus ein hübscher Anblick, die Verfolgung dessen nimmt manches mal absurde Ausmaße an, die mediale Doppelmoral (Südliches Ausland: Ooh! Aah! Toll! Atmosphäre! Temperament! - Hierzulande: Chaoten! Krawallmacher! Terroristen!) ist hochnotpeinlich - das aber so oder so bestehende Gefahrenpotential macht es mir schwer, Pyroeinsatz uneingeschränkt zu verteidigen. &quot;Kontrolliertes Abbrennen&quot; ist eine Bedingung, auf die sich viele Pyrobefürworter einlassen wollen, allein, es gibt Anlass zu der Sorge, dass die meisten der derzeitigen Pyrofreunde an einem solchen zeitlich und örtlich reglementierten Abbrennen gar kein Interesse hätten. Aufmerksamkeit lässt sich somit nämlich kaum erzielen.&lt;br /&gt;
Was ist also los? Warum gibt es plötzlich eine Häufung von Platzstürmen und Gegenständen, die auf das Feld fliegen? Gibt es sie überhaupt oder ist nur die mediale Überwachung so groß geworden, seitdem jedes Spiel, jeder Spieler und auch jede Bewegung des einzelnen Fans in zwölf verschiedenen Kameraperspektiven ausgeleuchtet wird, dass jede noch so kleine Regung übergroß wirkt?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn wir mal davon ausgehen, dass an beidem ein Stück Wahrheit klebt, bleibt also die Frage, warum diese Häufung? Eigentlich haben DFL, DFB und die Vereine aus ihrer Sicht doch alles getan, um solche Vorkommnisse einzugrenzen: Die Stadien versitzplatzt, die Eintrittpreise dementsprechend angehoben, Familienblöcke und rauchfreie Stadien eingeführt, alkoholfreie Hochsicherheitsspiele etabliert. Unsere Stadien sollen schöner werden und gemeint ist damit auch immer: sicherer, familienfreundlicher, kontrollierbarer. Doch Platzstürme und fliegende Gegenstände häufen sich. Trotzdem. Oder gerade deswegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immer häufiger nämlich, so meine These, haben aktive Fußballfans, jene, für die ihr Fußballverein die größte Priorität im Leben darstellt, das Gefühl, ohnmächtig und ungewollt am Rande zu stehen. Jene, häufig Ultras - was hier aber von sekundärer Bedeutung ist - die oft nicht zu Unrecht den Eindruck haben, dass ihr Beitrag zur Stimmung, die wiederum gewichtiger Bestandteil bei der sich mit klingender Münze auszahlenden Spektakelisierung ist, zwar gerne gesehen und sogar einfordert wird, sie über dieses Engagement hinaus aber nicht erwünscht sind. Was bleibt ihnen also, um die Aufmerksamkeit zu erlangen? Stimmungsboykotte führen in der Regel maximal dazu, dass hinterher festgestellt wird, die Stimmung sei schlecht gewesen, fortbleiben ist keine Alternative. Also bleibt nur das tatsächliche sich-sichtbar-machen, das im Mittelpunkt stehende Grün mit Körpern zu bevölkern, sei es den eigenen oder Brennkörpern oder wenigstens die Distanz zwischen Kamera und Rasen zu bewölken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natürlich liegt dieser These eine Subthese inne, die auf den ersten Blick unsinnig erscheint: Die nämlich, dass es früher - wenn es denn stimmt, dass es zu einer Häufung gekommen ist - anders war, die aktiven Fans mehr Einfluss, mehr Sichtbarkeit hatten. Das wäre so natürlich in der Tat Unsinn. Schon immer gab es Spieler, deren Unfähigkeit oder Phlegmatismus den eigenen Verein in den Abgrund stießen - ohne dass sie die Fans dazu um Meinung gefragt hätten. Und vermutlich kann man sagen, dass Vereinsführungen in früheren Zeiten noch autokratischere und autoritärere Züge hatten. Was sich allerdings im Zuge der Spektakelisierung verändert hat, ist der allseitige Erwartungs- wie auch Finanzdruck: Zwar ist auch die zweite Liga heutzutage jede Saison &quot;die beste zweite Liga aller Zeiten!&quot;, doch die richtige Show gibt es nur im Oberhaus. Dass der finanzielle Schaden eines Abstieges und die damit verbundene Androhung der Bedeutungslosigkeit des Vereins größer geworden ist, steht außer Frage. Die aktiven Fans, jene, die möglicherweise 34 Spiele ihres Vereins in den Stadien verfolgen, haben das Gefühl, dass ihr Aufwand ihnen ein Anrecht auf gute Leistungen auf dem Platz und in den Führungsetagen gibt, alles andere wird als Verstoß gegen dieses Recht empfunden. Die Medien brauchen und fordern Stimmung, gute wie schlechte - als das Kölner Stadion am Abstiegstag in den letzten Minuten in schwarzen Rauchwolken verschwand, beschwerte sich das Fernsehen ob der dadurch verhinderten &quot;emotionalen Bilder der Trauer&quot;. Und auch die weniger aktiven Fans möchten ihr ganz großes Erlebnis haben, der Düsseldorfer Platzsturm ging gestern von den Sitzplätzen aus, die dort heimischen Zuschauer wollten nur das, was die Dortmunder knapp anderthalb Wochen zuvor hatten und vom Fernsehen als Bilder der ungebremsten Freude gefeiert wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was kann also getan werden? Was die DFL und DFB tun werden, lässt sich leicht ausrechnen, in einer ersten Pressemitteilung zum gestrigen Abend wird ausschließlich von &lt;a href=&quot;http://www.presseportal.de/pm/52476/2254087/dfl-deutsche-fussball-liga-gmbh-dfl-23-2012-gemeinsame-erklaerung-der-praesidenten-des-deutschen&quot;&gt;&quot;Randalierern und Gewalttätern&quot;&lt;/a&gt; gesprochen, für die ziemlich offensichtliche Erkenntnis, dass weite Teile der &quot;Vorkommnisse&quot; ganz sicher dumm, möglicherweise auch ahndungswürdig waren, in keinerweise aber mit Randale und Gewalttätigkeit zu tun hatten, fehlt es den Herren offenbar an intellektueller Kombinationsfähigkeit. Schlimmste Konsequenzen sind zu befürchten, die richtigen werden nicht dabei sein.&lt;br /&gt;
Doch niemand seitens der Fans und Zuschauer mache es sich zu einfach, auch hier ist ein Umdenken erforderlich. Der erste Schritt sollte das von mir sogenannte Gesetz des heiligen Rasen sein: Wut, Trauer, Freude - alles erlaubt. Doch der Rasen ist tabu, für die Zuschauer und für, für die sportlichen Akteure gefährliche, Gegenstände oder sonstiges sowieso: Kein Fuß, keine Münze, kein Bierbecher, keine Pyrotechnik. Ohne Ausnahme. Wer sich nicht daran hält, fliegt aus der Kurve, aus der Gegengerade, aus dem Stadion. Wer nicht in der Lage ist, seine Emotionen soweit unter Kontrolle zu haben, dass er vor körperlicher Gewalt nicht zurückschreckt - und nichts anderes ist der Münz- oder Fackelwurf - lässt die Grundvoraussetzung missen, die notwendig ist, um sich mit vielen zehntausend anderen in emotionaler Atmosphäre auf engstem Raum aufzuhalten, hat das Anrecht sich in einem Fußballstadion aufzuhalten, verwirkt. Und nein, das ist kein Ruf nach Stadionverboten - DFL, DFB und Polizei haben oft genug bewiesen, dass sie nicht in der Lage sind mit diesem Sanktionsmittel in rechtsstaatlicher Weise umzugehen - sondern nach einem selbstauferlegten Ethos der Fußballzuschauer.&lt;br /&gt;
Und schließlich muss Schluss sein mit der medialen Doppelmoral, die permanent ein Höher-Weiter-Größer fordert und fördert, nicht nur beim sportlichen Tun auf dem Rasen, sondern auch bei der in die Fernseher der Republik übertragbaren Eventisierung des Fußballs, die aber gleichzeitig Auswüchse wie die von Frust getragenen Abstiegsplatzstürme anklagt, um daraus sofort das nächste Spektakel zu basteln. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer Emotionen und nicht nur von oben choreografierte Klatschpappenstimmung in einem Fußballstadion will, muss damit leben, dass diese nicht immer in Gänze zu kontrollieren und zu steuern ist. Wer seine Emotionen in einem Fußballstadion, ob in Form von Unterstützung seiner Mannschaft oder als neutraler Fußballliebhaber, ausleben möchte, muss lernen sich zu kontrollieren. So einfach ist das.</description>
    <dc:creator>spielbeobachter</dc:creator>
    <dc:subject>Strukturelles</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2012 spielbeobachter</dc:rights>
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  <item rdf:about="http://spielbeobachter.twoday.net/stories/gruenweisses-anhoeren/">
    <title>GrünWeisses anhören.</title>
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    <description>Heute gibt es von mir nichts zu lesen, dafür aber, wer mag, zu hören. &lt;a href=&quot;https://twitter.com/#!/MeineSaison&quot;&gt;Tobias&lt;/a&gt; und &lt;a href=&quot;https://twitter.com/#!/anna_rosemary&quot;&gt;Anna&lt;/a&gt; machen den &lt;a href=&quot;http://www.gruenweiss.org/&quot;&gt;Grünweißen Podcast-Stammtisch&lt;/a&gt; und haben sich gestern über ihr Team, Werder Bremen, zwischen den Spielen gegen den ruhmreichen 1.FC Köln am vergangenen Samstag und dem heute gegen die Bökelbauern aus Ostholland unterhalten. Zu ersterem Thema hatten sie die überaus freundliche Idee, mich per Skype zu befragen, zu meiner Sicht des Spiels, des Vereins und der Restsaison. Anhören könnt Ihr Euch das &lt;a href=&quot;http://www.gruenweiss.org/stammtisch-1-fc-koeln-werder-bremen-mittelmass/&quot;&gt;HIER&lt;/a&gt;.</description>
    <dc:creator>spielbeobachter</dc:creator>
    <dc:subject>Auswärtsspiel</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2012 spielbeobachter</dc:rights>
    <dc:date>2012-04-10T11:50:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://spielbeobachter.twoday.net/stories/der-trainer-die-mannschaft-und-der-ganze-rest/">
    <title>Der Trainer, die Mannschaft und der ganze Rest.</title>
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    <description>Vieles ist geschehen in den vergangenen Tagen beim Verein, bei dem es leider niemals langweilig wird. Wo fangen wir an, wo hören wir auf?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beginnen wir mit der Trainerfrage. &lt;br /&gt;
Wer dieses Blog oder mich oder beides kennt, weiß, dass ich gewiss nicht zu jenen gehöre, die in einer vertrackten sportlichen Situation einen Trainerwechsel für ein erfolgsversprechendes Rezept halten. 21 Trainer nahmen in den vergangenen 20 Jahren auf der Trainerbank des 1.FC Köln Platz (inklusive 4 Interimstrainer), Kontinuität in Trainingsarbeit, taktischer Marschroute sowie Mannschaftsführung und -zusammenstellung ist also seit zwei Jahrzehnten ein Fremdwort in der Domstadt - um zu erkennen, dass dabei nichts Gutes herauskommen kann, muss man kein Fußballexperte sein. Trotzdem sind Zweifel an der Arbeit Ståle Solbakkens durchaus verständlich. Ließen sich anfängliche Schwierigkeiten noch mit der Systemumstellung rechtfertigen, ist der Absturz in der Rückrunde eher kein Aushängeschild für den Norweger. Es gibt eine Reihe von Faktoren, die für die schlechte Leistung der Mannschaft herangezogen werden können und auch in Artikeln, die sich mit dem Problem beschäftigen, herangezogen werden: Die permanente Unruhe im Verein, angefangen bei der plötzlichen Demission des Ex-Präsidenten Overaths bis hin zu den angeblichen Machtkämpfen zwischen dem inzwischen entlassenen Sportdirektor Finke und Solbakken zum Beispiel. Oder die seit Jahren immer wieder erhobene Behauptung, die Mannschaft sei alles Andere als das, nämlich eben keine Mannschaft. Aber spätestens der letzte Punkt fällt auch in den Aufgabenbereich eines Trainers, ist also ein Punkt, der eher nicht zur Entlastung Solbakkens beiträgt. Die Zwickmühle, in der der Verein hinsichtlich seines Trainers steckt, zeigt sich bestens am Festhalten des Trainers an seiner taktischen Marschroute, die unter anderem zu der höchsten Anzahl an Gegentoren in der Liga führte: Einerseits ist der Abstieg mittlerweile ziemlich wahrscheinlich geworden - aber des kurzfristigen Erfolges zu Liebe wieder mitten im Rennen die Pferde zu wechseln, würde möglicherweise unter günstigsten Umständen den Klassenerhalt bringen, das Areal der verbrannten Erde aber um viele Hektar vergrößern. Das Beharren des Trainers auf seine taktische Idee gegen Widerstände innerhalb der Mannschaft und das Festhalten des Vereins am Trainer sind Neuland für den 1.FC Köln und dringend notwendig - koste es, was es wolle. Das würde allerdings auch bedeuten, dass der Verein sein am vergangenen Sonntag entgegen der allgemeinen Erwartung ausgesprochenes Vertrauen in Solbakken auch bei einem Abstieg aufrechterhalten müsste und mit dem Trainer in die zweite Liga gehen müsste. Das allerdings darf, trotz der extrem hohen Sympathiewerte, die der Norweger aufgrund seiner lockeren Art und aufgrund der medialen Zuschreibung als der Gute im Kampf zwischen Finke und Solbakken genießt, bezweifelt werden. So bleibt dem FC-Fan nicht viel anderes übrig, als sich an den dürren Strohhalm der Hoffnung auf Klassenerhalt zu klammern und darauf zu setzen, dass auch ein Verbleib in der ersten Bundesliga zu der anscheinend nötigen Reinigung in der Mannschaft führt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Mannschaft&lt;br /&gt;
Und diese Reinigung scheint bitter nötig. Wieder und wieder wird davon berichtet, die Mannschaft zerfalle in einzelne Gruppen, namentlich genannt wird dabei immer wieder die sogenannte &quot;Portugal-Fraktion&quot;, der der mit einem Gnadenvertrag ausgestattete Petit, der ausgeliehene Henrique Sereno, sowie die beiden Brasilianer Andrézinho und Pedro Geromel angehören sollen. Schon unter Frank Schaefer soll sich die Gruppe quergestellt haben und auch jetzt wird ihr dies vorgeworfen. Dafür spricht, dass sowohl Petit (in dieser Saison noch kein Spiel) und Andrézinho (7 Saisoneinsätze) zu den vier von Solbakken in dieser Woche ausgemusterten Spielern gehören - zwei Spieler also, die keinen direkten Einfluss auf die schlechten Leistungen der Mannschaft haben können, also nicht aufgrund solcher suspendiert worden sind. Ein Indiz, nicht mehr, gewiss. Dass weder Geromel noch Sereno suspendiert worden sind, sagt nicht viel: Will der Verein die Klasse halten, kann weder auf den einen noch auf den anderen - trotz Formkrise im Fall des Kapitäns Geromel  verzichtet werden, wenigstens als Reservespieler.&lt;br /&gt;
Die größte Überraschung des suspendierten Quartetts ist sicherlich Kevin Pezzoni, ein Mann mit limitiertem fußballerischen Können, den schon manch Fan längst auf die Tribüne gesetzt hätte, der aber beim Trainer bislang einen erstaunlich hohen Kredit besaß. Umso erstaunlicher, dass dieser Pezzoni nun aussortiert. Ähnliches könnte man über die Degradierung Millivoje Novakovics sagen, der Stürmer spielt seit sechs Jahren beim FC und schoss in ligaübergreifenden 183 Spielen 81 Tore - seine diessaisonale Formkrise ist sicherlich Grund dem Slowenen eine &quot;Denkpause&quot; zu verordnen und ihn auf die Bank zu setzen - aber Suspendierung aufgrund schlechter Form in einer Mannschaft, deren schlechtes Offensivspiel einem Stürmer nicht gerade hilft zu glänzen? Dann aber denkt man an die sich seit Jahren sehr hartnäckig haltenden Gerüchte, Novakovic stünde dem Express sehr nahe - nach anfänglichen Schwierigkeiten verhöhnte das Blatt noch als &quot;Novakonix&quot;, seit Jahren aber verliert der sonst so gerne zu vernichtender Kritik neigende Express kein schlechtes Wort mehr über den Stürmer, egal wie schlecht er spielt. Passend dazu ist jedenfalls, dass der stets bestens informierte Express aus dem zweitägigen Trainingslager, zu dem das Quartett der Suspendierten nicht mitreisen durfte, nichts zu berichten wusste. Stattdessen gab es Berichte über das Ersatztraining der vier &quot;Ausgestoßenen&quot;, mit unkommentierten Beschwerden Novakovics und Pezzonis. Quelle Surprise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Medien&lt;br /&gt;
Damit wären wir beim alten, leidigen Dauerthema beim FC und gezwungenermaßen auch in diesem Blog: Die Kölner Medienlandschaft. Man sollte meinen, der am vergangenen Sonntag erlittene Super-GAU, als erst der Express, dann der heute in Diensten des Senders SKY stehende ehemalige Pressesprecher des FC, Christopher Lymberopoulos, und schließlich alle Medien der Republik verkündeten, der FC werde Solbakken entlassen und stattseiner Frank Schaefer wieder als Cheftrainer einsetzen, habe etwas verändert. Das hat es natürlich nicht. Statt vor der eigenen Tür zu kehren, wurde die mediale Bruchlandung flugs zu einem Beleg für die chaotischen Verhältnisse innerhalb des Vereins umgedichtet, frei nach dem Motto: Wenn Ihr nicht den Trainer entlasst, wenn wir das verkünden, seid Ihr ein Chaosclub. Das reizte auch den Trainer so sehr, dass er noch zwei Tage später vor versammelter Medienschar wütend wurde und mehr Respekt verlangte - er sei schließlich immer offen und fair mit den Medienvertretern umgegangen, er könne auch aufhören mit den Medien zu reden und &lt;a href=&quot;http://www.youtube.com/watch?v=meR1Ztocdaw&quot;&gt;&quot;dann könnt Ihr alle Eure Informanten benutzen. Ich glaube es gibt viele in diesem Verein. Und das finde ich sehr schlecht.&quot;&lt;/a&gt; Ein Grund mehr am Trainer festzuhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zukunft&lt;br /&gt;
Blickt man auf die Tabelle, weiß man, dass das Spiel am Samstag gegen Werder Bremen ein sehr wichtiges ist. Wie jedes Spiel, das noch folgt in dieser Saison. Es ist nicht das Entscheidungsspiel, als welches es mittlerweile gilt. Die drei Punkte eines Sieges werden einen möglichen Abstieg nicht verhindern. Den Abstieg verhindern kann nur eine deutliche Leistungssteigerung über die gesamte Zeit der Restsaison. Wichtiger noch als die drei Punkte ist also ein besseres Funktionieren der Mannschaft, das Restprogramm hat es in sich - neben den klar überlegenen Mannschaften aus München, Stuttgart und Mönchengladbach warten noch der wiedererstarkte SC Freiburg und ein Auswärtsspiel in Mainz, welches der 1.FC Köln in neun Versuchen erst einmal siegreich gestalten konnte. Drei irgendwie errungene Punkte gegen Bremen wären also sicher gut für die Mannschafts- und Fanseele, werden aber nicht ausreichen, um den Absturz noch zu verhindern.</description>
    <dc:creator>spielbeobachter</dc:creator>
    <dc:subject>Heimspiel</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2012 spielbeobachter</dc:rights>
    <dc:date>2012-04-05T12:29:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://spielbeobachter.twoday.net/stories/von-einem-der-auszog-die-macht-des-boulevards-zu-brechen-und-verlor/">
    <title>Von einem der auszog, die Macht des Boulevards zu brechen und verlor</title>
    <link>http://spielbeobachter.twoday.net/stories/von-einem-der-auszog-die-macht-des-boulevards-zu-brechen-und-verlor/</link>
    <description>Jochen Hilgers, WDR Redakteur und Kenner des 1. FC Köln, am vergangenen Sonntag in &lt;a href=&quot;http://www.wdr.de/tv/sport_zeigler/?startArchiv=1&amp;tab=archiv&amp;startPicture=/bilder/mediendb/sport_zeigler/img/2012/0311/arnd_fcsakko2_wdr_1280.jpg&amp;dslSrc=rtmp://gffstream.fcod.llnwd.net/a792/e2/mediendb/sport_zeigler/video/2012/0311/zeigler_120311_sendung_web-m.mp4&amp;overlayPic=/tv/sport_zeigler/codebase/img/overlay_video.png&amp;offset=null&amp;red=fsstd-tv%2Fsport_zeigler&amp;base=/tv/sport_zeigler/codebase/video/&amp;isdnSrc=rtmp://gffstream.fcod.llnwd.net/a792/e2/mediendb/sport_zeigler/video/2012/0311/zeigler_120311_sendung_web-s.mp4&quot;&gt;Zeiglers wunderbare Welt des Fußballs zu der Entlassung von Volker Finke&lt;/a&gt;: &lt;br /&gt;
&quot;Finke hat es jedenfalls die ganze Zeit nicht geschafft, den Kölner Boulevard hinter sich zu bringen, sondern die großen Zeitungen in Köln waren eigentlich schon ziemlich früh von Finke nicht besonders gut überzeugt. Ich erinner mich auch an seine allererste Pressekonferenz, die er gegeben hat, da hat er seine Handynummer an die Journalisten ausgegeben, hat gesagt, ihr könnt mich dann erreichen zwischen 16.00 und 18.00 Uhr, da guckten die alle schon ganz komisch, vor allen Dingen die Kollegen von Bild und Express, und da sagt der Finke, nee, nee, Ihr habt mich nicht* ganz recht verstanden: Mittwochs von 16.00 bis 18.00 Uhr und damit war das Verhältnis von vorne herein eigentlich schon vergiftet. Das sind zwar Kleinigkeiten, zugebenermaßen, aber das merken sich die Journalisten und von da an hatte Finke immer einen schweren Stand, zumindestens in den Medien.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch Fragen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Das Interview mit Hilgers wurde am Telefon geführt und ich kann an dieser Stelle nicht genau verstehen, ob Hilgers Finke mit den Worten &quot;Nee, nee, Ihr habt mich NICHT ganz recht verstanden..&quot; oder &quot;Nee, nee, Ihr habt mich SCHON ganz recht verstanden..&quot; zitiert. Ändert ja aber am Inhalt nichts.</description>
    <dc:creator>spielbeobachter</dc:creator>
    <dc:subject>Heimspiel</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2012 spielbeobachter</dc:rights>
    <dc:date>2012-03-13T12:09:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://spielbeobachter.twoday.net/stories/das-krude-rechtsverstaendnis-des-dfb/">
    <title>Das krude Rechtsverständnis des DFB</title>
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    <description>Es ist gekommen, wie erwartet, weshalb Empörung sich nicht so recht einstellen möchte - dabei wäre sie ganz und gar angebracht.&lt;br /&gt;
Das Sportgericht des DFB hat heute die Strafen für die Kölner Spieler Mato Jajalo und Lukas Podolski bekannt gegeben, die beide im Spiel gegen Hertha BSC am vergangenen Samstag von Schiedsrichter Winkmann des Feldes verwiesen wurden.&lt;br /&gt;
Und während man über Jajalos Hinausstellung diskutieren könnte - die Entscheidung an sich ist vertretbar, im Kontext der Spielleitung Winkmanns bis zu dieser 66. Minute allerdings vollkommen deplaziert und unangemessen - möchte eigentlich niemand über die Fehleinschätzung Winkmanns hinsichtlich Podolskis roter Karte diskutieren. Nicht einmal Levan Kobiashwilli, angebliches Opfer einer von Winkmanns Assistenten erfundenen Attacke Podolskis, teilt dessen einsame Auffassung, der Kölner habe eine Tätlichkeit begangen. &lt;br /&gt;
Die Sache ist also sehr eindeutig: Podolski hat keine bestrafungswürdige Tat begangen, ist unschuldig. Nichtsdestotrotz hat das Sportgericht des DFB Lukas Podolski für ein Spiel gesperrt, Mato Jajalo mit der für ein &quot;einfaches Foul&quot; (also im Gegensatz zu Tätlichkeiten, Schiedsrichterbeleidigungen o.ä.) Höchststrafe von drei Spielen. &lt;br /&gt;
Wie anfänglich gesagt: Legt man den üblichen Umgang des DFB mit solchen Fällen zugrunde, gibt es hier keinen Skandal. Bis auf zwei Ausnahmen (Sergej Barbarez, 2001, Hasan Salihamidzic, 2003) folgte bislang auf einen Platzverweis immer mindestens eine Sperre von einem Spiel. &quot;Automatische Sperre&quot; nennt sich diese Praxis und hat mit einem demokratischen Rechtsverständnis nichts zu tun, da sie vorsieht, dass ein von der Exekutive (hier: der Schiedsrichter) zu Unrecht bestrafter Unschuldiger auch von der Judikative (hier: das Sportgericht des DFB) bestraft wird. Automatisch.&lt;br /&gt;
Grund für diese hanebüchene Praxis soll vorgeblich der Schutz des Schiedsrichters und seiner Autorität sein: Eine vom Schiedsrichter getroffene Entscheidung kann und will der DFB nicht rückgängig machen, selbst wenn sie offensichtlich falsch ist. So soll der Schiedsrichter und seine Entscheidungsgewalt gestärkt werden. Tatsächlich passiert das Gegenteil: Denn&lt;a href=&quot;http://www.spiegel.de/sport/fussball/0,1518,275424,00.html&quot;&gt; nur dann, wenn der Schiedsrichter hinterher in seinem Spielbericht zugibt,&lt;/a&gt; einen Fehler begangen zu haben, fühlt sich der DFB berechtigt, auf eine Sperre zu verzichten, also den Irrtum des Spielleiters auch seinerseits zuzugeben. Schiedsrichter aber sind fehlbar, wie auch alle anderen Teilnehmer des Spiels, ob aktiv auf dem Rasen oder passiv auf den Rängen und / oder in den Blogs und das ist Teil des Spiels. Die Spielleiter zu stärken hieße eben nicht, ihre Fehler zu deckeln, zu vertuschen und wegzulügen. Aber genau dies tut der DFB und das mit voller Absicht und sehenden Auges. &quot;Tatverdächtiger, sie sind erwiesenermaßen unschuldig, wir bestrafen sie trotzdem, um nicht zugeben zu müssen, dass unser Schiedsrichter einen Fehler gemacht hat.&quot;&lt;br /&gt;
Was der DFB also mit dieser unglückseligen Praxis vermittelt ist, dass Wahrheit sich nicht lohnt und Unschuld unwichtig ist. Eine Haltung, die dem vom DFB selbst vermittelten Image natürlich diametral gegenübersteht.&lt;br /&gt;
Noch aber besteht Hoffnung für einen Einsatz Podolskis im nächsten Spiel, der 1. FC Köln hat Einspruch eingelegt. Zu erwarten ist die Kehrtwende des DFB-Sportgerichtes nicht, deshalb - und weil es mir hier nicht nur um den Fall Podolski geht, sondern um die völlig absurde Vorgehensweise einer von der Schuld unabhängigen automatischen Strafe - kann man nur hoffen, dass der DFB möglichst bald zu Vernunft und einem Rechtsverständnis, das diesen Namen auch verdient, findet und dieses willkürliche Gebahren in der Rechtssprechung abschafft.</description>
    <dc:creator>spielbeobachter</dc:creator>
    <dc:subject>Strukturelles</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2012 spielbeobachter</dc:rights>
    <dc:date>2012-03-12T14:47:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://spielbeobachter.twoday.net/stories/legendenbauen-live/">
    <title>Legendenbauen live.</title>
    <link>http://spielbeobachter.twoday.net/stories/legendenbauen-live/</link>
    <description>Manchmal ist diese mediale Mache so durchschaubar, dass man sich fragt, für wie einfältig die Machenden ihre Leser eigentlich halten. Heute im Kölner Stadt-Anzeiger zum Beispiel. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Vorgeschichte ist bekannt: Die Stürmersuche des FC im diessaisonalen Wintertransferfenster entwickelte sich zu einem wunderhübschen Stück Schmierenkomödie, dessen Verlauf bestens &lt;a href=&quot;http://www.spox.com/myspox/group-blogdetail/Kurzer-Einwurf--Theaterkuchen,154002.html&quot;&gt;von donluka drüben bei spox &lt;/a&gt;wieder gegeben worden ist, weshalb ich hier das Ganze nicht noch einmal aufdröseln möchte. Für den faulen Leser nur eine kurze Inhaltswiedergabe: Nach wochenlanger Stürmersuche und vielen von der Presse gehandelten Hochkarätern präsentierte der FC am Ende den Ex-Bochumer Chong Tese. Über das Zustandekommen des Transfers gibt es verschiedene Versionen, in den meisten dieser Geschichten gibt es den sympathischen Protagonisten - Trainer Solbakken - welcher den Nordkoreaner, Südkoreaner und Japaner je nach Version entweder gar nicht haben wollte, gar nicht gefragt wurde oder davon, dass kein Geld für einen der anderen Kandidaten da war,  nicht begeistert war,  und den machtgierigen Antigonisten - Sportdirektor Finke -, der über alte Kanäle (in diesem Fall: Jens Todt, ehemaliger Spieler unter Finke, jetzt Bochumer Manager), was aus einem mir nicht bekannten Grund etwas Böses ist, schlechte Stürmer kauft, um dem 1. FC Köln zu schaden. Oder so ähnlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lange Rede, kurzer Sinn: Chong Tese gilt als Finke-Mann. Nein, genauer gesagt: Als Finke-Flop. Hat zwar noch keine Sekunde gespielt, aber mit solcherlei Sperenzien müssen sich Neuzugänge in Köln auch nicht aufhalten, um als Flop oder Top eingestuft zu werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun kam das erste Spiel mit &quot;dä Chines&quot; im Kader. Im Kader, wohlgemerkt, nicht auf dem Spielfeld. Dass Tese nicht von Beginn an dabei sein würde, war klar, das gab auch wenig Interpretationsspielraum nach gerade mal drei Tagen im Mannschaftstraining. Eingewechselt würde er auch nicht werden, wußte der Express schon drei Tage vor dem Spiel und sollte recht behalten, statt seiner wurden die beiden Offensivkräfte Odise Roshi und Mikael Ishak ins Spiel gebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und bekanntermaßen erfolgreich: Der Albaner Roshi schoß das Tor des Tages. Was die freudig gelöste Runde, der ich im Anschluß an das Spiel beiwohnte, dazu veranlaßte zu witzeln, dass der Torschütze nun bestimmt zu einem Solbakken-Liebling ernannt werden würde, um die hübsche Geschichte des Zwistes noch ein wenig abzurunden, frei nach dem Motto &quot;Finke-Flop Tese auf der Bank, Solbakken-Star Roshi schießt das Tor&quot;, unter Umgehung der Tatsache, dass beide, sowohl Solbakken als auch Roshi zeitgleich zum FC kamen und von Finke verpflichtet wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gut, Solbakken-Star steht da nicht, aber &lt;a href=&quot;http://www.ksta.de/html/artikel/1328540373375.shtml&quot;&gt;&quot;Solbakkens Entdeckung Odise Roshi&quot;&lt;/a&gt; ist eigentlich noch viel, viel besser. Well done, Kölner Stadt-Anzeiger. Später, wenn ich die Weltherrschaft an mich gerissen habe und meine Diktatur eingerichtet habe, hätte ich Euch gerne als Chefpropagandisten. Ginge das?</description>
    <dc:creator>spielbeobachter</dc:creator>
    <dc:subject>Heimspiel</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2012 spielbeobachter</dc:rights>
    <dc:date>2012-02-07T12:04:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://spielbeobachter.twoday.net/stories/wahl-zum-sportbloggerbeitrag-des-jahres-2011/">
    <title>Wahl zum Sportbloggerbeitrag des Jahres 2011</title>
    <link>http://spielbeobachter.twoday.net/stories/wahl-zum-sportbloggerbeitrag-des-jahres-2011/</link>
    <description>Zum dritten Mal steht dieser Tage die Wahl zum Sportbloggerbeitrag des Jahres ins Haus. Das ist eine gute Nachricht. Eine schlechte gibt es aber auch.&lt;br /&gt;
Die gute Nachricht ist: Es gibt eine Liste von 11 nominierten Artikeln, die aus einer vom Sportbloggernetzwerk über das Jahr hinweg gesammelten Vielzahl von Artikeln ausgewählt wurden, die ein großes Vergnügen darstellt. Da gibt es Perlen, Juwelen und Perljuwelen. Die gesammelten Werke findet Ihr in Madame Jekyllas &lt;a href=&quot;http://santapauli.wordpress.com/&quot;&gt;&quot;Fabulous Sankt Pauli&quot; Blog&lt;/a&gt;. Habt Freude!&lt;br /&gt;
Kommen wir  zu der schlechten Nachricht: Das Lesevergnügen kommt nicht umsonst. Am Ende steht für Euch, werte Leser, nämlich die schwere Qual der Wahl - welcher Artikel dann tatsächlich Sportbloggerbeitrag des Jahres wird, darüber entscheidet nämlich Ihr und Wir und Alle: Per Abstimmung, &lt;a href=&quot;http://santapauli.wordpress.com/2012/01/05/sportbloggerbeitrag-des-jahres-2011-die-abstimmung/&quot;&gt;die auch bei Jekylla zu finden ist&lt;/a&gt;. Noch bis zum 15.1. habt Ihr die Möglichkeit Eure Stimme abzugeben. &lt;br /&gt;
Für mich persönlich hat das Ganze noch eine weitere gute Seite, ich stehe selbst nämlich auch auf der Nominierten-Liste, und zwar&lt;a href=&quot;http://spielbeobachter.twoday.net/stories/in-search-of-das-konzept/&quot;&gt; mit diesem Beitrag hier.&lt;/a&gt; Hurra! Eine Saalrunde für alle! Ich freu mich natürlich über jede Stimme, aber mal ernsthaft - da ist so viel verteufelt gutes Zeug dabei, dass die Nominierung an und für sich mich schon vor Stolz platzen lässt. Also, lest Euch die Augen wund und sucht Euch einen hübschen Artikel aus. &lt;br /&gt;
Viel Spaß.</description>
    <dc:creator>spielbeobachter</dc:creator>
    <dc:subject>Auswärtsspiel</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2012 spielbeobachter</dc:rights>
    <dc:date>2012-01-05T19:52:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://spielbeobachter.twoday.net/stories/was-es-zu-holen-gab-in-stuttgart/">
    <title>Was es zu holen gab in Stuttgart</title>
    <link>http://spielbeobachter.twoday.net/stories/was-es-zu-holen-gab-in-stuttgart/</link>
    <description>Es ist ja mittlerweile gute Tradition geworden, das der 1. FC Köln in Stuttgart beim dortigen VfB gut aussieht, jedenfalls was die Punkteausbeute angeht. Seit ca. 24307 Jahren nicht mehr verloren, so wurde vor dem Spiel am vergangenen Wochenende allenthalben vorgerechnet. &lt;a href=&quot;http://twitter.com/#!/heinzkamke/status/142988923050799104&quot;&gt;Selbst die Stuttgarter selbst sahen das so&lt;/a&gt;. Und in der Tat, gelang es dem FC ungeschlagen und mit einem Punkt mehr auf dem Punktekonto nach Hause zu fahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es mag auf den ersten Blick in Anbetracht der Tabellensituation arrogant klingen, aber dieser eine Punkt war keineswegs das wichtigste schwäbische Souvenir, das seinen Weg in die Domstadt fand. Viel wichtiger war der späte Ausgleich in Hinsicht auf die Moral.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine der übelsten, den FC seit mittlerweile geraumer Zeit begleitende, Krankheit ist nämlich bekanntermaßen die sogenannte hängende Schulter, deren Symptome - Verlust jeglicher positiver Körpersprache, Fortfall der strukturellen Ordnung, Einbuße des Glaubens an die eigenen Fähigkeiten - besonders stark nach Gegentoren zu Tage treten. Ein Spiel, wie es in der ersten Halbzeit gegen Stuttgart zu sehen war, in Form einer frühen Führung aus einer sehr defensiven Grundhaltung heraus und trotzdem zwei folgende Gegentore noch vor der Pause, ist der allerbeste Nährboden für diese Krankheit. So nahm es kein Wunder, dass die FC-Spieler vom Feld schlichen als der Halbzeitpfiff ertönte und schlimmstes musste für die zweite Halbzeit erwartet werden. Sicherlich nicht, dass da noch irgendwas zu holen sei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch es kam anders und das ist hoffentlich etwas, das mitgenommen werden kann: Der FC begann die zweite Halbzeit deutlich druckvoller als er die erste beendete, der vielgerühmte Wille war erkennbar. Noch immer gab es eine unglaubliche Anzahl an Fehlpässen, noch immer haarsträubende Abwehrfehler und ja, der VfB trug auch sein Scherflein dazu bei, dass der Vorsprung nicht größer wurde. Odise Roshi machte auf dem rechten Flügel zwar nicht das Spiel seines Lebens, war allerdings deutlich auffälliger als Christian Clemens, der auf gleicher Position in Halbzeit Eins gerade mal auf 0,7 Ballkontakte gekommen war. Dadurch hatte das Spield des FC plötzlich zwei Flügel, ein großer Vorteil, will man ein Fußballspiel erfolgreich gestalten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und selbst zum Schluß hin, die Minuten verrannen, hinten hielten Rensing und das Stuttgarter Unvermögen den FC im Spiel, die Kölner Sturmgranaten M.C. Kenna und Stolperfreis waren ins Spiel gekommen, der Ausgleich lag trotzdem nicht in der Luft, selbst dann also, als es schwer danach aussah, als sei dann heute das Ende einer drölfmillionen Jahre dauernden Serie gekommen - da wollten sie immer noch. Unbedingt diesen Ausgleich erzielen, unbedingt unbesiegt sein, unbedingt einen Punkt mitnehmen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Fußball zählen die Ergebnisse und die Tabellensituation verlangt nach Punkten, und so wäre der Blick auf das Spiel ein anderer, wäre Lukas Podolski nicht noch in die Gelegenheit gekommen die schwerste Kölner Waffe, den Sololauf des Prinzen auf halblinks auf das Tor zu, einzusetzen. Aber eigentlich, eigentlich war das nicht wichtig. Wichtig war, dass die Mannschaft des 1. FC Köln sich nicht aufgab. Anderswo eine Selbstverständlichkeit vermutlich, nicht so beim FC, saison-, mannschafts- und trainerübergreifend. So bleibt zu hoffen, dass es am vergangenen Wochenende wichtigeres zu holen gab als einen Punkt und den Fortbestand einer Serie: Den ersten Schritt der Genesung von einer schlimmen Krankheit.</description>
    <dc:creator>spielbeobachter</dc:creator>
    <dc:subject>Heimspiel</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2011 spielbeobachter</dc:rights>
    <dc:date>2011-12-05T10:37:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://spielbeobachter.twoday.net/stories/verein-heimat-identitaet-und-der-ganze-rest/">
    <title>Verein, Heimat, Identität und der ganze Rest</title>
    <link>http://spielbeobachter.twoday.net/stories/verein-heimat-identitaet-und-der-ganze-rest/</link>
    <description>Eigentlich ist längst alles gesagt, in der von Johannes Schneider im Tagesspiegel unter der etwas reißerischen Überschrift &lt;a href=&quot;http://www.tagesspiegel.de/berlin/ihr-seid-keine-unioner/5888484.html&quot;&gt;&quot;Ihr seid keine Unioner!&quot;&lt;/a&gt; angestoßenen Debatte um Fanidentität im allgemeinen und das Unioner- und Berliner-sein im Besonderen. &lt;a href=&quot;http://www.textilvergehen.de/2011/11/26/ich-bin-kein-berliner/&quot;&gt;Sebastian vom Textilvergehen hat sehr lesenswert geantwortet&lt;/a&gt; und &lt;a href=&quot;http://www.zumblondenengel.de/2011/11/einer-von-denen/&quot;&gt;Frédéric im Zum Blonden Engel&lt;/a&gt; auch. Und beide haben nicht unrecht, beide treffen einen Teil des Nagels auf den Kopf, aber eben nur einen Teil. Johannes Schneider hat nämlich gar nicht mal so unrecht. Und das sag ich, zugezogener Berliner und ebenso Zweit-Unioner wie der von Schneider beschriebene J - allerdings mit dem sehr wichtigen Unterschied, dass ich kein Gladbachfan bin. Hehe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich lebe mittlerweile in dieser Stadt länger als ich jemals zuvor in meinen 42 Jahren irgendwo lebte. Knapp, aber doch. Bin ich ein Berliner? Eine Frage der Grenzziehung, eine uralte Diskussion hier in dieser Stadt, die schon immer eine Zuzugsstadt war, jedenfalls in den letzten sagenwirmal hundert Jahren. Meine Heimat zu benennen fällt mir schwer, meine Kölner Wurzeln sind da und werden es auch bleiben, aber eigentlich bin ich inzwischen hier, in Berlin, viel stärker verästelt. Zwischendurch noch zehn Jahre Norddeutschland, Eltern, die durch die deutsche Geschichte und ihre Wirrungen ihre Kinder auch nicht da zeugten, wo sie selbst und ihre Eltern geboren wurden, et voilà, fertig ist die Heimatlosigkeit. Was weitaus dramatischer klingt als es ist. Weil ich es nicht anders kenne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich kenne allerdings Menschen, die dieses Gefühl der Heimatlosigkeit auch empfinden, obwohl sie nie weggezogen sind, oder höchstens von Köpenick nach Prenzlauer Berg. Deren Familie hier seit Generationen in dieser Stadt verwurzelt sind. Menschen, die weltoffen sind und denen es völlig wurscht ist, ob jemand Kölner, Spanier, Sachse, Schwabe oder Türke ist, solange sie sich etwas interessantes zu erzählen haben. Die aber darunter leiden, dass sie im Supermarkt komisch angeguckt werden, wenn sie Berlinern oder in bayrisch angehauchtem Deutsch gefragt werden, ob sie denn kein Hochdeutsch könnten. In Berlin. Oder eben Mühe haben, an einem Auswärtsspieltag eine Kneipe zu finden, die das Union-Spiel zeigt (oder auch: das Hertha-Spiel zeigt), aber keine, eine zu finden, in der Werder oder der Effzeh läuft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und was, wenn nun das selbe in der Alten Försterei drohte? Oder, provokanter dahin gesagt, ist das nicht schon längst so? Als ich vor etwas mehr als zehn Jahren begann, die Heimspiele Unions zu besuchen, stellte ich fest, dass ich einen Großteil des Liedguts nicht kannte, noch nie gehört hatte. Das ist inzwischen längst nicht mehr so, auch wenn solche, die von sich behaupten, sie gingen zu Union und nicht zum Fußball, sehr verwirrt gucken, wenn sie feststellen, dass vieles, was in der Alten Försterei gesungen wird auch woanders gesungen wird, nur mit anderem Text (&quot;Haha, hör mal, die singen Union-Lieder&quot; - &quot;Ähm, nein... &quot;).&lt;br /&gt;
Dieser schon stattgefundene Wandel hat natürlich in erster Linie mit einem Wandel der Fußballkultur im allgemeinen zu tun (Stichwort Ultras) und weniger mit einem Wandel des Publikums in Köpenick zu tun, aber eben auch. Woher soll so jemand wie z.B. ich die alten Texte kennen? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Klar, ich war in Lovetch beim UEFA-Cup-Auswärtsspiel und in der Oberliga und bin ein Jahr lang in den nahe gelegenen Jahn Sportpark statt nach Köpenick gepilgert. Bin ich also Unioner? Die Antwort darauf ist weder ein klares Nein, wie von Schneider nahegelegt, aber eben auch kein so eindeutiges Ja, wie es Sebastian und Frédéric formulieren und das hat wenig damit zu tun, dass die Mannschaft aus der Domstadt immer noch die Nummer Eins in meinem Fußballherz ist. Sebastian hat völlig recht, wenn er mit den Worten &quot;Heimat ist vor allem Gefühl und Liebe. Und glücklicherweise nicht Herkunft.&quot; schließt, und ja, ich möchte das auch für mich in Anspruch nehmen. Aber zu dem Gefühl und der Liebe gehört auch die Sensibilität das Vorhandene zu schützen. Nicht um jeden Preis und nicht gegen den Lauf der Zeit, der Veränderungen so oder so mit sich bringt, aber gegen den Input der eigenen Existenz und zwar dann, wenn sie droht, das vorhandene verschwinden zu lassen. Frédéric bezeichnet Schneiders Heimatbegriff als &quot;museal&quot; und geradezu &quot;sarrazinesk&quot;, da er sich allein auf die Herkunft berufe, Heimat sei eine Frage der Wahl - das ist hübsch formuliert und für jemanden wie mich, der ich aus Köln am Rhein stamme oder ihn, der aus Wangen im Allgäu stammt und die wir uns Berlin als Heimat aussuchten auch völlig richtig. Aber was ist, wenn sich jemand die Stadt, in der er geboren und groß geworden ist, als Heimat erwählte und eines Tages vor die Tür tritt und feststellt, dass es diese Heimat gar nicht mehr gibt, und die Sprache dieser Heimat nur scheele Blicke erntet? Welche Wahl hat dieser Mensch?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sich abfinden und das Gute im Neuen suchen und hoffentlich finden. So (und nur so - soviel zur Wahlfreiheit) funktioniert es im Großen, der Stadt. In einem Fußballverein, zu dem die emotionalen Bindungen womöglich größer, dessen Tribünenzusammensetzung aber keine gesellschaftliche Bedeutung hat, funktionieren die Dinge aber anders. Denn anders als von den Projektierern in Hoffenheim und Leipzig behauptet, spielt Tradition und Herkunft in der Tat eine wichtige identitätsstiftende Rolle als Kit und Mörtel. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Abschluss zwei Dinge: Ich möchte weder im Großen (Stadt) noch im Kleinen (Fußballverein) dem Gewäsch von einer &quot;Überfremdung&quot; das Wort reden, dieses richtet sich nämlich immer gegen Menschen, die ebenfalls keine Wahl haben. Das Verschwinden des alten Prenzlauer Bergs zum Beispiel aber hat damit wenig zu tun, ganz im Gegenteil. Und: Bezogen auf den 1. FC Union Berlin ist diese Debatte eine, die sich wenn, dann auf eine Gefahr aus der Zukunft bezieht, denn in der Gegenwart scheint mir das Publikum in der überwiegenden Mehrzahl noch zu wissen, wo sie sind, warum sie da sind und wie man sich zu benehmen hat. Ohne Klatschpappen und Sitzkissen zu erscheinen zum Beispiel.</description>
    <dc:creator>spielbeobachter</dc:creator>
    <dc:subject>Heimspiel</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2011 spielbeobachter</dc:rights>
    <dc:date>2011-12-01T17:00:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://spielbeobachter.twoday.net/stories/neuer-header-auch-ein-leeres-stadion-ist-einen-besuch-wert/">
    <title>[Neuer Header] Auch ein leeres Stadion ist einen Besuch wert</title>
    <link>http://spielbeobachter.twoday.net/stories/neuer-header-auch-ein-leeres-stadion-ist-einen-besuch-wert/</link>
    <description>Langsam wurde es ja Zeit und endlich komme ich dazu: Wie dem regelmäßigen Leser meines Blogs bekannt, wechsel ich alle Naselang mal den Header meines kleinen beschaulichen Blogheims. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Florian-Krygier-Stadion in Szscecin, welches zuletzt meinen Header zierte, bleiben wir in Osteuropa, wenn auch viel weiter südlich. Das aktuelle Bild stammt natürlich aus Serbien, genauer gesagt Belgrad. Um ganz genau zu sein, ist es das Omladinski Stadion, in welchem der OFK Beograd seine Heimspiele austrägt.&lt;br /&gt;
Wieso ich da war, wieso so wenig Zuschauer außer mir und meiner Reisegruppe anwesend sind bei dem Spiel zwischen den Gastgebern und FK Borac &#268;a&#269;ak, das &lt;a href=&quot;http://spielbeobachter.twoday.net/stories/49600637/&quot;&gt;läßt sich alles hier nachlesen&lt;/a&gt;.</description>
    <dc:creator>spielbeobachter</dc:creator>
    <dc:subject>Visuelles</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2011 spielbeobachter</dc:rights>
    <dc:date>2011-11-29T16:23:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://spielbeobachter.twoday.net/stories/steffen-simon-randaleur/">
    <title>Steffen Simon, Randaleur</title>
    <link>http://spielbeobachter.twoday.net/stories/steffen-simon-randaleur/</link>
    <description>Wer sich hin und wieder die ARD Sportschau ansieht, weiß, dass es immer wieder eine besondere Härteprüfung der eigenen Guckbereitschaft ist, wenn Steffen Simon, seines Zeichens Chef des Janzen, das Mikrophon ergreift und die Zusammenschnitte selbst kommentiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deswegen lohnt es sich eigentlich nicht auf verbale Fehltritte Simons besonders einzugehen, in diesem Fall will ich aber eine Ausnahme machen, da mir scheint, dass der gute Herr Simon hier nicht einfach nur seinen üblich Unsinn redete, sondern einer Agenda propagandistisch den Boden bereitete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konkret geht es um das Ruhrgebietsderby zwischen Borussia Dortmund und Schalke 04. In der zweiten Halbzeit war es, da zeigte das Bild einige vermummte Schalke 04 Fans, ganz vorne am Zaun stehend, die Arme durch das Gitter gesteckt und in den Händen weiße Bengalos haltend. Also: Zwar im Block stehend, die Bengalos aber außerhalb abbrennend. Nun mag man ja auf die Gesetzeslage hinweisen und überhaupt jegliche Form von Pyrotechnik in Fußballstadien ablehnen, eine Position, für die ich durchaus Verständnis habe, auch wenn ich sie nicht zur Gänze teile. Das soll hier aber gar nicht das Thema sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Genauso wenig wie Simons erster Kommentar zu den gezeigten Bildern, der da lautete, dass zu diesem Zeitpunkt &quot;einige Schalke 04 begannen zu randalieren&quot;. Ich kann das nicht beurteilen, denn ich würde es Steffen Simon durchaus zutrauen, dass er Bilder kommentierte, die ich - als Zuschauer der von ihm verantworteten Sendung - gar nicht zu sehen bekam. &quot;Randale&quot; jedenfalls wurde nicht gezeigt, aber wer weiß, vielleicht fand sie ja zu diesem Zeitpunkt irgendwo anders statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was mich wirklich ärgerte, war der zweite Kommentar. Da kündigte Simon den &quot;Randalierern&quot; böse Konsequenzen an: Wer sich so verhalte, müsse sich nicht wundern, wenn es dann in Zukunft, als Folge dieses Handelns, nur noch Sitzplätze gebe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist dann der Punkt, an dem ein Aufschrei, auch wenn er nur in einem kleinem Popelblog erfolgt, notwendig wird: Nein, Herr Simon, die Versitzplatzisierung ist keine Konsequenz aus angezündeten Bengalos. Sie findet statt, weil die von Verbands- und Vereinsfunktionären und Fernsehonkeln, wie Sie es sind, gewünschte Umwandlung eines Stadionbesuchs in unbezahlbare Eventerlebnisse in Multifunktionsarenen mehr Geld in die Kasse spült. Weil ein pluralistisches und mündiges Publikum schlechter kontrollierbar ist. Weil nur eine tote Kurve eine gute Kurve ist, ein Eigenleben von Fußballanhängern nicht erwünscht ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An Ihre Inkompetenz in Sachen sportliche Berichterstattung haben wir uns gewöhnt, Herr Simon. Wenn Sie nun auch noch anfangen, in propagandistischer Absicht den Sportzerstörern das Wasser zu reden und in bundesdeutscher Fußballkultur herum randalieren, sind Sie nicht länger tragbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[Update: Grad gesehen: Auch die &lt;a href=&quot;http://www.5-freunde-im-abseits.de/2011/11/28/kinder-des-steffen-simon/&quot;&gt;5 Freunde im Abseits haben sich des Themas angenommen&lt;/a&gt;.]</description>
    <dc:creator>spielbeobachter</dc:creator>
    <dc:subject>Personelles</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2011 spielbeobachter</dc:rights>
    <dc:date>2011-11-28T16:08:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://spielbeobachter.twoday.net/stories/49612842/">
    <title>Beenden wir die Angst.</title>
    <link>http://spielbeobachter.twoday.net/stories/49612842/</link>
    <description>Wir sind gerne der Mob. Da oben auf unserer Tribüne, solange die langsam altersschwach werdenden Beine uns noch tragen, stehend, verwandeln wir uns regelmäßig in das Tier namens &quot;Zwölfter Mann&quot;. Ein Tier, das sich von unserer Leidenschaft nährt, von unserer Begeisterung und der Bereitschaft für 90 Minuten Grenzen zu überschreiten, die wir normalerweise nicht überschreiten. Ich jedenfalls schreie im Alltag höchst selten erbost auf, wie ich und die anderen Teile des Tiers es tun, wenn der Schiedsrichter falsch pfeift oder Spieler XY den Passweg nicht sieht oder, schlimmer noch, Spieler YX - von &lt;i&gt;denen&lt;/i&gt; - einen der unseren foult. Und, ja, einer der Gründe ins Stadion zu gehen, ist auch dieser. Teil des Tiers zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das geht nur, weil wir wissen, dass wir gar kein Tier sind, sondern Mensch. Weil wir wissen, dass auch die 22 Spieler und die vier Schiedsrichter da unten auf dem Feld Menschen sind. Dass wir uns nach den 90 Minuten den Mund abputzen und in unser normales Leben, in dem ein freundliches Miteinander eine Zier ist, zurückkehren können. Weil auch &quot;das blöde Arsch da mit der Vier&quot; am Ende des Spieles sein Trikot auszieht und wieder Mensch wird und nicht bloß Spieler und heimkehren kann zu seiner Frau oder seinem Mann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kann er nicht, letzteres, jedenfalls nicht ohne Angst haben zu müssen und ohne sich verstecken zu müssen. Und das ist unerträglich. Es ist ein immer dräuendes Zeichen des Schande, eine ewig hallende - auch jetzt, in genau diesem Moment - Ohrfeige für uns und unsere Liebe zum Fußball, dass es Menschen gibt, die wichtige Teile ihres Lebens verstecken müssen. Angst haben müssen. Um ihre wirtschaftliche Existenz, um ihre Leidenschaft zum Sport. Angst vor den Konsequenzen haben müssen, Angst haben müssen vor uns. Uns, dem Mob.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das muss ein Ende haben. &lt;a href=&quot;http://www.aktion-libero.de/&quot;&gt;Aktion Libero.&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.aktion-libero.de&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;br /&gt;
&lt;img src=&quot;http://www.rotaplanet.de/spielbeobachter/kampagne_aktion_libero.jpg&quot; alt=&quot;Aktion Libero - Sportblogs gegen Homophobie im Fußball&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Spiel dauert neunzig Minuten. Zumindest im besten Fall, für schwule Profifußballer dauert das Versteckspiel ein Leben lang: Keiner wagt es, seine Homosexualität offen zu leben. So schön Fußball auch ist  Ressentiments halten sich in seinem Umfeld hartnäckig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein unerträglicher Zustand! Ob jemand schwul  ist, oder rund, oder grün, das darf keine Rolle spielen. Wir alle sollten ein bisschen besser aufpassen  auf unsere Worte, unser Denken, unsere Taten: Die Freiheit jedes Einzelnen ist immer auch die eigene Freiheit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir schreiben in unseren Blogs über Sport, und unsere Haltung ist eindeutig:&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Wir sind gegen Homophobie. Auch im Fußball.&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.aktion-libero.de&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;br /&gt;
&lt;img src=&quot;http://www.rotaplanet.de/spielbeobachter/aktion_libero_logo.png&quot; alt=&quot;Aktion Libero - Sportblogs gegen Homophobie im Fußball&quot; /&gt;&lt;/a&gt;</description>
    <dc:creator>spielbeobachter</dc:creator>
    <dc:subject>Heimspiel</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2011 spielbeobachter</dc:rights>
    <dc:date>2011-11-16T10:33:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://spielbeobachter.twoday.net/stories/wundertuete-vs-weiner-bremen-und-das-verbrechen-ein-fussballfan-zu-sei/">
    <title>Wundertüte vs. Weiner Bremen und das Verbrechen, ein Fußballfan zu sein.</title>
    <link>http://spielbeobachter.twoday.net/stories/wundertuete-vs-weiner-bremen-und-das-verbrechen-ein-fussballfan-zu-sei/</link>
    <description>Das war ein schmerzlicher Samstagnachmittag. Erwartet war ein klassischer Wundertütenauftritt der negativen Art, nach zuletzt anderthalb guten Auftritten war ein Ausreisser nach unten an der Reihe, um dem Gesetz der Nichtserie Folge zu leisten. Es kam nicht so und wurde trotzdem doof.&lt;br /&gt;
Stattdessen nämlich spielte der 1. FC Köln gut. Nicht grandios, keinesfalls, schließlich lag die 2:0 Führung zum Halbzeitpfiff auch daran, dass Bremens Stürmer nicht treffen wollten. Den Chancen nach hätte es also zur Halbzeit auch 3:3 stehen können, aber selbst das wäre, gemessen an meinen Erwartungen, noch völlig in Ordnung gewesen. Gehen wir allerdings nach &quot;könnte, hätte, müsste&quot;, so hätte Bremen diese erste Halbzeit mit zehn Mann beenden müssen, Sokratis ahndungswerter Bodycheck gegen Peszko - ohne Chance an den Ball zu kommen, im Strafraum, eingesetzt zur Vereitelung einer klaren Torchance - hätte nicht nur Elfmeter nach sich ziehen müssen, sondern auch mindestens die zweite gelbe Karte, und somit gelbrot, für den Griechen bedeuten müssen.&lt;br /&gt;
Wie auch immer, Schiedsrichter Weiner entschied anders, wie er in der zweiten Halbzeit so manches anders entschied, als &lt;a href=&quot;http://angedacht.wordpress.com/2011/11/07/ach-guido-wink-doch-mal/&quot;&gt;es die Bilder hergaben&lt;/a&gt; - Naldos Volleyballbewegungen im Strafraum, die Weiner anschließend zur Schutzhand erklärte, Serenos Trikotzupfer, der in Weiners einsamen Kosmos Elfmeter und glatt Rot bedeutete. Die Behauptung des Express, Werders Manager Allofs hätte Herrn Weiner in der Halbzeit in dessen Kabine besucht, lassen wir an dieser Stelle unbeachtet, solange es dafür keine seriösen Quellen gibt. &lt;br /&gt;
Seriöse Quellen gibt es allerdings zuhauf für anderes, welches sich in Bremen ereignete: Demnach mussten sich die Gästefans vor Eintritt in das Weserstadion zu viert oder fünft auf eine Bierbank setzen und sich dann ausgiebig von Sprengstoffspürhunden beschnüffeln lassen, welche auf der Suche nach pyrotechnischen Materialien waren. Ein weiterer niederschmetternder Beweis dafür, dass der gesellschaftliche Paradigmenwechseln von der zu beweisenden Schuld des bis dahin Unschuldigen hin zur Vorverurteilung und deren Umsetzung durch sogenannte Präventivmaßnahmen bereits in erschreckender Weise vollzogen ist. &quot;Fußballfans sind keine Verbrecher&quot; mag, obgleich natürlich richtig, für manchen bislang nach hohler Phrase seitens der für solche mitunter bekannten Ultràs geklungen haben, spätestens durch diese erniedrigende und empörende Behandlung aber wird diese Formel zu einer notwendigen Forderung an die DFB- und DFL-Oberen. Allein: Es fehlt der Glaube, dass deren Realitätsferne überwindbar ist. Man wünscht sich direkt die Herren Rauball, Zwanziger und Konsorten oder wer auch immer dafür verantwortlich zeichnet, mögen fortan, jedesmal wenn sie ein Kaufhaus verlassen, in dem schon mal ein Ladendiebstahl stattgefunden hat, gründlichsten Leibesvisitationen unterzogen werden. Schließlich gehören sie ja ihrer eigenen Logik nach ebenfalls zu potentiellen Ladendieben und müssen fortan immerfort auch als solche behandelt werden.</description>
    <dc:creator>spielbeobachter</dc:creator>
    <dc:subject>Heimspiel</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2011 spielbeobachter</dc:rights>
    <dc:date>2011-11-07T15:24:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://spielbeobachter.twoday.net/stories/49600637/">
    <title>Vom erbärmlichen Zustand des serbischen Fußballs.</title>
    <link>http://spielbeobachter.twoday.net/stories/49600637/</link>
    <description>Fußball in Serbien. Leidenschaftlicher Fußball meets noch leidenschaftlichere Fans, Bengalos, Hooligans, Roter Stern und Partizan, trickreicher südeuropäischer Fußball statt nordeuropäischem Gebolze, Schlitzohrigkeit und Härte. So spricht das Klischee. Ob ihr wirklich richtig steht, seht ihr wenn das Licht angeht:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Woche Belgrad steht auf dem Programm, Fußballspielbesuch ist Pflicht - so denn möglich. Die erste Schwierigkeit mit dem serbischen Fußball ist nämlich dessen Unplanbarkeit. Sofern wir nicht in langen Recherchestunden völlig daneben lagen, scheint es in dem ehemals jugoslawischen Land üblich zu sein, Spieltage erst zwei Tage vor dem tatsächlichen Wochenende zu terminieren. So erfahren wir erst sehr kurz vor Abreise, dass es an unserem Ankunftswochenende kein Sonntagsspiel geben wird in Liga 1 und in Liga 2 kein Belgrader Verein sein Fußwerk an jenem Sonntag verrichtet. Aus Angst am Ende mit völlig leeren Händen dazustehen beschließen wir nach 24 Stunden Zugfahrt kurzer Hand gleich wieder in den Zug zu steigen und in die zweitgrößte Stadt Serbiens, nach Novi Sad, zu reisen. Dort trifft an diesem Sonntag in der zweiten Liga der FK Proleter Novi Sad auf den Lokalrivalen FK Novi Sad. Unsere Reise führt uns in einen Vorort, fast schon ländlich anmutende Dörflichkeit erwartet uns rund um den Sportplatz von FK Proleter. Den Ort des Geschehens&lt;i&gt; Stadion&lt;/i&gt; zu nennen würde die Sache wirklich überhöhen. Immerhin behaupten serbische Zeitungen am nächsten Tag, es seien tausend Zuschauer anwesend gewesen, was uns ein arg optimistisch erscheint. Vielleicht aber waren es die ca. 80 Gästefans, die diese Zahl erklären - denn wie wir im weiteren Verlauf erfahren müssen, scheinen Gästefans in Serbien ein seltenes Phänomen zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img src=&quot;http://www.rotaplanet.de/spielbeobachter/serbien/fkproleter.jpg&quot; alt=&quot;fk proleter novi sad&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Hurra, das ganze Dorf ist da! (Das Plakat verkündet dazu: Proleter schreibt man mit dem Herzen)&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Geschichte des Spiels ist schnell erzählt: Der Fußball der beiden Lokalrivalen ist leidenschaftlich, aber schlecht. Weder die einen noch die anderen hätten auch nur den Hauch einer Chance in der zweiten Bundesliga, aber Einsatz und Wille stimmen. In der zweiten Halbzeit verplätschert das Spiel vollends, bis plötzlich in der 87. Minute ein, sagen wir mal, äußerst schmeichelhafter Elfmeter den rot-weiß gewandten Gastgebern das 1:0 beschert - ein Umstand, der nicht mehr zu erwarten war. Schnell noch ein Bier im Vereinslokal, das allerdings mehr Wettbüro als Vereinslokal ist und ab  nach Hause.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img src=&quot;http://www.rotaplanet.de/spielbeobachter/serbien/fkproleter_gaeste.jpg&quot; alt=&quot;fk proleter novi sad&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Eine seltene Gattung im serbischen Fußball: Gästefans. Mit Bengalos. Und acht Polizisten.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unsere Sorge, in Belgrad selbst möglicherweise kein Spiel zu sehen zu können, erweist sich als völlig unbegründet: Mitte der Woche erwartet uns der serbische Pokal. Und der Fußballgott meint es gut mit uns: Sowohl der FK Crvena Zvezda (Roter Stern), als auch Partizan Beograd haben ein Heimspiel, die einen am Dienstag, die anderen am Mittwoch - da beide Stadien dieser ewigen Konkurrenten kaum mehr als einen Steinwurf voneinander entfernt liegen, spielen sie nie am gleichen Tag zu Hause. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zunächst geht es also ins &quot;Marakana&quot; genannte Stadion des einzigen osteuropäischen Vereins neben Steaua Bukarest, dem es jemals gelang, den Landesmeisterpokal zu gewinnen: FK Crvena Zvezda, Roter Stern. Der Umstand, dass der Gegner ein Zweitligist ist, macht uns zwar geringe Hoffnungen auf ein gutes Spiel vor vollem Haus, doch was wir sehen, ist noch weniger als erwartet: 6242 Zuschauer verlieren sich im weiten Rund (das Stadion soll 2012 umgebaut und vergrößert werden, es stellt sich die Frage wofür), keinerlei Gästefans, immerhin, es gibt Ultras, die auch 90 Minuten durch singen und ab und an mit Bengalos wedeln, doch auch das reicht nicht, um wirklich Fußballatmosphäre aufkommen zu lassen. &lt;br /&gt;
Der Gegner, FK Banat Zrenjanin - immerhin Dritter der 2. Liga - mauert sich ein und bringt es auf insgesamt vier Konter. Dem ruhmreichen Roter Stern fällt dazu überhaupt nichts ein, es fehlt an Ideen, Laufbereitschaft und überhaupt allem, was erfolgreichen Fußball ausmacht. Bewegung kommt in die Sache, als Gastgeber-Torwart Vesic in der 70. Minute einen der seltenen Konter Banats außerhalb des Strafraums mit der Hand abwehrt, was eine rote Karte und den Einsatz des ghanaischen Abwehrspielers Lee Addy als Torwart zur Folge hat, da Roter Stern schon dreimal wechselte. &lt;br /&gt;
20 Minuten also Zeit für Banat diesen Umstand auszunutzen, doch - nicht ein Schuss auf das Tor Roter Sterns. Hilflos, chancenlos, erbärmlich. Und so richtet sich alles auf die Verlängerung ein, als in der 96. Minute ein vermeintliches Handspiel zu einem Elfmeter für den Favoriten führt. Wut und Entsetzen, Rudelbildung, eine rote und zwei gelbe Karte für die Gäste - nichts hilft, Roter Stern gewinnt das Spiel mit 1:0, erzielt in der&lt;i&gt; regulären&lt;/i&gt; Spielzeit, also der 98. Spielminute. Der Schiedsrichter bleibt sicherheitshalber noch zehn Minuten auf dem Feld, bevor er sich in Richtung Kabine wagt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img src=&quot;http://www.rotaplanet.de/spielbeobachter/serbien/cvrenazvezda.jpg&quot; alt=&quot;fk crvena zvezda&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Wer glaubt, dieses Foto sei Stunden vor dem Spiel entstanden, irrt. Fünf Minuten vor Anpfiff. Zugegeben, die andere Kurve ist voller. (Stadion Crvena Zvezda)&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun gut, grauenhafte Pokalspiele eines großen Favoriten gegen einen unterklassigen Gegner kennen wir auch. Wir haben also Hoffnung, dass es am nächsten Tag besser wird: Partizan Beograd, zuletzt viermal in Folge serbischer Meister geworden, erwartet FK Metalac - immerhin Erstligist, wenn auch letzter der SuperLiga. Und tatsächlich: Es fallen Tore, ganz ohne zweifelhafte Elfmeter in der letzten Minute. Dummerweise steht es schon 2:0 in der zehnten Minute, in der wir aus mangelnder Ortsunkenntnis (die Kassen sind hundert Meter weiter, falls das mal jemand wissen muss) das Stadion betreten. In Folge dessen - Metalac kann nichts, Partizan will nichts mehr - sehen wir belangloses Geplänkel, das uns zwar noch zwei Tore schenkt, je eins pro Mannschaft, das aber so schlecht ist, dass sogar die Heimfans ihren Unmut äußern. Apropos Heimfans: 2968 sollen es gewesen sein, natürlich keine Gästefans. Traurig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img src=&quot;http://www.rotaplanet.de/spielbeobachter/serbien/partizanbeograd.jpg&quot; alt=&quot;partizan beograd&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Das wahrscheinlich modernste Stadion der Stadt mit dem Tempel des Hl. Sava im Hintergrund.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vielleicht, so überlegen wir, liegt es ja am Wettbewerb und am Wochentag, dass der Fußball so wenig Menschen locken kann. So geht es also am letzten Reisetag schnell noch zum drittgrößten Verein Belgrads, dem OFK Beograd. Gegner ist FK Borac &#268;a&#269;ak - Kellerduell in der ersten Liga, 11. gegen den 14.. Eine letzte Chance für den serbischen Fußball, uns Atmosphäre und Fußball von nennenswerter Qualität zu bieten. Wenigstens eines von beidem wäre schön - wie der geneigte Leser schon vermutet: Weder noch ist der Fall. &lt;br /&gt;
Im Gegenteil. 234 handgezählte Zuschauer in einem Stadion, dessen äußerst maroder Zustand zwar einigen Charme hat, aber die Leere auch nicht übertünchen kann und ein Fußballspiel, dessen grauenhafte Qualität alles bisher gesehene unterbietet. Je ein Elfmeter, der der Gäste verschossen, und ein eklatanter Torwartfehler bescheren dem Gastgeber einen verdienten 2:0 Sieg. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img src=&quot;http://www.rotaplanet.de/spielbeobachter/serbien/ofkbeograd.jpg&quot; alt=&quot;ofk beograd&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Serbischer Fußball ist, wenn nicht mal die Menschen, die fast im Stadion wohnen zum fenster herausschauen. Aber immerhin gibt es Ordner.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Belgrad ist eine schöne, unbedingt sehenswerte Stadt. Der jugoslawische Fußball war einst eine wichtige Größe, und auch heute ist er so schlecht nicht, bedenkt man, dass drei ehemals jugoslawische Mannschaften in den Play-Offs für die EM stehen und Serbien nur knapp scheiterte, selbige zu erreichen. Und natürlich: Wer gut Fußball spielen kann, spielt nicht in Serbien, nur zwei Spieler des aktuellen Nationalmannschaftskader schnüren ihre Fußballschuhe für einen serbischen Verein. Aber nichtsdestotrotz: Die Zukunft des serbischen Fußballs sieht düster aus, wenn sich die Gegenwart so darstellt, wie sie es tut - Tristesse auf dem Rasen, Tristesse auf den Rängen, völliges Desinteresse aller Beteiligter, Besserung nicht in Sicht. Schade.</description>
    <dc:creator>spielbeobachter</dc:creator>
    <dc:subject>Auswärtsspiel</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2011 spielbeobachter</dc:rights>
    <dc:date>2011-11-01T12:19:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://spielbeobachter.twoday.net/stories/der-fc-und-die-saison-1112-der-spielbeobachter-fragt-experten-antworte/">
    <title>Der FC und die Saison 11/12 - Der Spielbeobachter fragt, Experten antworten</title>
    <link>http://spielbeobachter.twoday.net/stories/der-fc-und-die-saison-1112-der-spielbeobachter-fragt-experten-antworte/</link>
    <description>Ich vermute, ich verrate der geschätzten Leserschaft nicht zuviel, wenn ich darauf hinweise, dass an diesem Wochenende die Bundesligasaison 2011/12 beginnt. Dann endlich wird die Zeit für Kaffeesatzleserei, die in Testspielen, Transfers, Trikotschnitten und Trainerzugängen die Zukunft zu finden sucht, ein Ende haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allerdings: Erst dann. Noch waten wir im Ungewissen, getrieben von Vorfreude und Sorge zugleich. Und wie immer suchen wir in Zeiten der unsicheren Zukunft die Hilfe von Experten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Saison 2011/2012 des 1. FC Köln zu prognostizieren fällt schwer. Verwirrt nimmt der gemeine FC-Fan zur Kenntnis, dass sich das Gesicht der Mannschaft kaum verändert hat, ein Zustand, wie er schon lange - auch bedingt durch Auf- und Abstiege - nicht mehr herrschte. Dafür hat sich das Gesicht des Trainers geändert, ein leider altbekanntes Phänomen. Diesmal aber scheint der Wechsel hin zum Norweger Solbakken ein guter gewesen zu sein - oder? Und was ist mit Volker Finke, dem von den Medien offenbar nicht sonderlich geschätzten Architekten des Umbaus - kann er Schwächeperioden überstehen? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fragen über Fragen. Zeit für Experten. Ich habe einige Effzeh-affine Blogger gefragt, mir bei der Kaffeesatzleserei behilflich zu sein und mir zu von mir vorgebenen Stichworten ein paar Sätze zu schenken. Andre vom&lt;a href=&quot;http://www.spielfeldrand-magazin.de/&quot;&gt; Spielfeldrand&lt;/a&gt;, Stefan von der &lt;a href=&quot;http://suedtribuene.twoday.net/&quot;&gt;Südtribüne&lt;/a&gt;, der &lt;a href=&quot;http://www.dervierteoffizielle.de/wp/&quot;&gt;vierte Offizielle&lt;/a&gt; Axel, Guido com &lt;a href=&quot;http://www.fc-blog.de/&quot;&gt;FC-Blog&lt;/a&gt;, &lt;a href=&quot;http://quarkbaellchen.wordpress.com/&quot;&gt;Quarkbällchen&lt;/a&gt; aka Saskia (FC-Content findet sich bei Ihr eher auf &lt;a href=&quot;http://www.twitter.com/quarkbaellchen&quot;&gt;Twitter&lt;/a&gt;) und das&lt;a href=&quot;http://fcbuch.blogspot.com/&quot;&gt; fcbuch&lt;/a&gt; waren so überaus freundlich mir zu antworten. Dabei wird deutlich, dass das allgemein bekannte Bild des permanten in irgendwelchen Wolken schwebenden und von Champions League Siegen träumenden FC-Fan 1:1 der Wirklichkeit entspricht. Oder auch nicht. Lest selbst:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Die Saison 11/12 wird für den 1. FC Köln...&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Spielfeldrand:&lt;/i&gt; ...ein Auf und Ab, mit hoffentlich einigen schönen Spielszenen, taktischer Disziplin und einem zeitigen Klassenerhalt.&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;fcbuch:&lt;/i&gt; ...wie immer turbulent und total anders als wir das uns alle erwarten.&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;fc-blog:&lt;/i&gt; ...eine hoffentlich ruhige Saison, in der die zukünftige Richtung&lt;br /&gt;
konkretisiert wird.&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Quarkbällchen:&lt;/i&gt; ...eine sehr entspannte. Ich denke, dass wir relativ früh die 40 Punkte zusammen haben und dann ganz entspannt nach oben blicken können. Der Tabellenplatz: Einstellig. Mit der rosaroten FC-Brille schiele ich ja immer noch auf Platz 6, aber das ist eher Wunschdenken. Mit Platz 8 könnten alle zufrieden sein. &lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Südtribüne:&lt;/i&gt; ...ein kleiner Schritt nach vorn.&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Der Vierte Offizielle:&lt;/i&gt; ...erfolgreich. Es kommt die Zeit der kleinen aber wichtigen Schritte, die diesem Verein über Jahre nicht gelungen sind. Auch wenn am Ende keine bessere Plazierung als in der Vorsaison herauskommen sollte, wird man Verbesserungen im Spiel sehen und fröhlich an 2013 denken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Die personelle positive Überraschung im FC Kader wird diese Saison:&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Spielfeldrand:&lt;/i&gt; ...Lukas Podolski, weil ihm ohne Binde Lustlosigkeit zugesprochen wird und er am Saisonende bester Vorlagengeber der Liga wird.&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;fcbuch:&lt;/i&gt; ...seit wann gibt es positive Überraschungen beim FC? Mir tun die Jugendspieler wie Clemens und Matuschyk leid, weil sie unter Solbakken wahrscheinlich (zu) wenig Einsatzzeiten bekommen werden. &lt;br /&gt;
&lt;i&gt;fc-blog:&lt;/i&gt; ...hoffentlich das Kollektiv werden. Daneben wünsche ich mir einen Sprung von Uth oder Kialka als ernstzunehmende Alternative im Sturm.&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Quarkbällchen:&lt;/i&gt; ...Mato Jajalo. Bei ihm ist der Knoten mit seinem Tor im letzten Spiel der letzten Saison gegen Schalke geplatzt. Das zeigte er auch erneut im Spiel gegen Wiedenbrück. Ich denke, an dem Jungen werden wir noch viel Spaß haben. Über Podolski, Rensing und Novakovic muss ich nichts sagen, die haben ihre Klasse oft genug bewiesen.&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Südtribüne:&lt;/i&gt; ...Miso Brecko&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Der Vierte Offizielle:&lt;/i&gt; ...Mato Jajalo, weil er den Sprung zum absoluten Leistungsträger schafft und uns fast vergessen lassen wird, dass wir keinen wirklichen 10er in der Mannschaft haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Lukas Podolski wird:&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Spielfeldrand:&lt;/i&gt; ...einer der stärksten Spieler der Liga und Schürrle aber sowas von in den Schatten stellen, um Wochen nach Saisonende in seiner Heimat Europameister zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;fcbuch:&lt;/i&gt; ...den FC nach der Saison leider verlassen, wenn der FC nicht zum Überraschungsteam der Liga aufsteigt. &lt;br /&gt;
&lt;i&gt;fc-blog:&lt;/i&gt; ...es dem Mediengetön schon zeigen und eine gute Saison spielen, Binde hin oder her.&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Quarkbällchen:&lt;/i&gt; ...alle überraschen und sich im Vergleich zur letzten Saison noch steigern. Ich denke, dass der Trainer für ihn genau das richtige ist. &lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Südtribüne:&lt;/i&gt; ...nicht Torschützenkönig, aber eine gute Rolle spielen.&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Der Vierte Offizielle:&lt;/i&gt; ...weiter wichtig für den 1.FC Köln sein und unter dem neuen Trainer aufblühen. Auch ohne Binde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Ståle Solbakken ist:&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Spielfeldrand:&lt;/i&gt; ...ein extrem guter Trainer, mit klaren Vorstellungen und einer konsequenten Art. Hoffentlich ein Trainer, der in Köln auch mal etwas Zeit erhält, sein Konzept zu entwickeln und zu verwirklichen.&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;fcbuch: &lt;/i&gt;...ein guter Trainer. Eine Eigenschaft, die alleine nicht ausreicht, um in Köln erfolgreich zu sein. &lt;br /&gt;
&lt;i&gt;fc-blog:&lt;/i&gt; ...neben Volker Finke das Beste, was dem FC passieren konnte. Kriegt diese Konstellation von Fans und Medien genügend Zeit, kann die nächste bis übernächste Saison schon ganz anders (erfolgreicher) laufen. Gut Ding will Weile haben.&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Quarkbällchen:&lt;/i&gt; ...hoffentlich der Trainer, mit dem wir mal in Ruhe ein paar Jahre arbeiten können. Wenn er nur ansatzweise das in Köln schafft, was er in Kopenhagen erreicht hat, sind wir schon mal einen ganzen Schritt weiter.&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Südtribüne:&lt;/i&gt; ...der beste Trainer, den der 1. FC Köln haben konnte.&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Der Vierte Offizielle:&lt;/i&gt; ...ein junger, moderner, ballorientierter Trainer, der in Köln zu einer absoluten Kultfigur werden kann. Nebenbei glaube ich persönlich, dass er das Beste ist, was dem effzeh seit langer, langer Zeit widerfahren ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Die umfassende Neuausrichtung des Vereins unter Volker Finke:&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Spielfeldrand:&lt;/i&gt; ...ist der richtige, weil notwendige Schritt.&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;fcbuch:&lt;/i&gt; ...muss für Finke selber nervlich die Hölle sein. Ein kleiner Fehler, und er wird zerrissen. Bleibt zu hoffen, dass sich das irgendwann alles zu einem guten Ganzen fügt!&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;fc-blog:&lt;/i&gt; ...war absolut nötig. Halten Overath und Co sich endlich mal raus aus dem alltäglichen Geschäft, kann er auch in Ruhe weiterarbeiten. &lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Quarkbällchen:&lt;/i&gt; ...ist genau das, was dem Verein in den letzten Jahren gefehlt hat. Ich bin der Meinung, dass VF bis jetzt (fast) alles richtig gemacht hat. Nehmen wir die Vertragsverlängerung von Sanou mal da raus, so finde ich, dass er einen guten Job macht. Er hat es endlich geschafft, einen großen Teil unserer Talente zu verleihen, hat die Mannschaft auf der letzten Saison zusammengehalten und dann einen Spieler wie Sascha Riether verpflichtet. Ich glaube, dass VF ein klares Konzept hat und genau weiß, wo er hinwill. Wenn die neue Saison gut verläuft, hat er alles richtig gemacht und die ganzen Kritiker werden - hoffentlich - mal leiser.&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Südtribüne:&lt;/i&gt; ...bringt den FC zurück in die Nähe dessen, was Franz Kremer mit dem Verein vorhatte und was unter dümmlicher Kölschtümelei verloren gegangen ist.&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Der Vierte Offizielle:&lt;/i&gt; ...tut Not und manchmal weh. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Meister wird:&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Spielfeldrand:&lt;/i&gt; FC Bayern München&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;fcbuch:&lt;/i&gt; ...langweilig, aber wohl Bayern&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;fc-blog:&lt;/i&gt; ...Bayern München, sonst platzt dem Hoeness der Schädel&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Quarkbällchen:&lt;/i&gt; ...nach einem schwierigen Start trotzdem der FC Bayern München. Wenn Robbery fit ist, sollten die kaum zu schlagen sein.&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Südtribüne:&lt;/i&gt; ...Keine Ahnung. Die Mannschaft mit den meisten Punkten?&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Der Vierte Offizielle:&lt;/i&gt; ...natürlich der FC Bayern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Absteigen müssen:&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Spielfeldrand:&lt;/i&gt; ...die zwei Letzten und gegebenenfalls noch der Drittletzte. Es wird mal wieder mächtig eng da unten. Augsburg hat wohl keine Chance. Aber auch Freiburg, Lautern und selbst Hannover sollten sich mal nicht so sicher sein.&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;fcbuch:&lt;/i&gt; ...Wunschabsteiger sind: Gladbach, Lautern und Wolfsburg&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;fc-blog:&lt;/i&gt; ..Augsburg und Freiburg&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Quarkbällchen:&lt;/i&gt; Diese Saison finde ich es ganz schwer, mich auf 3 Mannschaften zu fixieren. Augsburg wird da unten drin sein. Hinzu kommt Mainz, die es nach den Abgängen von Schürrle, Holtby und Fuchs extrem schwer haben werden. Bremen muss ebenfalls aufpassen. Und ob Freiburg und Nürnberg nochmal so eine gute Saison spielen werden, bleibt abzuwarten. &lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Südtribüne:&lt;/i&gt; ...wenn es einen Gott gibt: Leverkusen, Hoffenheim, Wolfsburg (auf das Derby gegen Gladbach wollen wir ja letztendlich doch nicht verzichten, oder?)&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Der Vierte Offizielle:&lt;/i&gt; Augsburg, Mainz05 und der SC Freiburg (wobei der SC erst in der Relegation gegen Fortuna Düsseldorf scheitert).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da scheinen sich die Herren und die Dame Experten doch einigermaßen einig zu sein, nur fcbuch scheint die Zukunft ein wenig düsterer zu sehen als der Rest. Eine Saison kleiner Schritte unter dem sportlichen Führungsduo Solbakken und Finke, deren Arbeit zwar positiv gesehen wird, die allerdings mit dem Damoklesschwert der Ungeduld des Umfeldes leben müssen. Unter dem Strich scheinen jedoch fast alle positiv gestimmt, ohne in den FC-Fans gerne angedichtete Euphorie zu verfallen. Sollte dies ein repäsentatives Meinungsbild sein, so stellt sich die Frage ob diese Ungeduld nicht eine Art von Self-Fulfilling Prophecy ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Bayern wird Meister. Hauptsache nicht Leverkusen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich danke allen Beteiligten!</description>
    <dc:creator>spielbeobachter</dc:creator>
    <dc:subject>Heimspiel</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2011 spielbeobachter</dc:rights>
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