Visionen

Dienstag, 1. März 2011

Meine 18 bis Katar (Kaum plagiiert)

Ich gehöre ja, wie Ihr, werte Leser, gefälligst auch, zu den regelmäßigen Lesern des wunderfeinen Blogs angedacht des Herrn Kamke, Heinz. Dieser hat nun heute die von allen Fußballfans sicher schon mal hin und hergewogene Frage in seinem Blog beantwortet, wie sie denn aussähe, die 1. Bundesliga, ginge es nur nach den eigenen "völlig willkürlichen tendenziell nostalgischen Kriterien". Ich mach' mir die Welt Widdewidde wie sie mir gefällt.

Dass der Herr von und zu Kamke just in diesen Tagen auf solcherlei Gedanken verfällt, ist, zumindestens für mich, der ich einen Verein im Herzen trage, der in den vergangenen Jahren häufig mit ansehen musste, wie andere Mitkonkurrenten die Klasse hielten, während er selbst den Bach hinunter ins Unterhaus glitt, verständlich: der Mann ist Anhänger des VfB Stuttgart. Schlimmer werden solche Miseren, was ja eigentlich schon kaum möglich ist, dann dadurch, dass andere Vereine mühelos die Klasse halten, die da wirklich nichts zu suchen haben. Gefühlt jedenfalls. Und darum geht es hier, und um nichts anderes.

Das schlimme an der Kamke'schen Liste ist jedoch, dass dort Namen auftauchen, die dort wirklich nichts zu suchen haben. Ein eindeutiger Fall von Fehlfühlung, wissenschaftlich unter keinen Umständen haltbar, vermutlich irgendwo abgeschrieben. Hier kommt also die wahre Liste aller 18 Erstligisten-die-da-hingehören (in keiner bedeutsamen Reihenfolge):

1. FC Köln.
Was soll ich sagen? Und jedes dritte Jahr Meister. Ja, nur jedes dritte Jahr: Ich will mich ja noch freuen können und nicht wie die Bayern Fans heutzutage den Erfolg gar nicht mehr wertschätzen können.

Borussia Dortmund.
Wie heinzkamke schon zu recht sagt: Dieses Stadion gehört in die erste Liga. Der Verein auch. Sondervoraussetzung ist allerdings, dass Dortmund fortan ausschließlich mit UHU Werbung auf den Trikots spielt.

Schalke 04.
Zu Schalke hab ich ein gespaltenes Verhältnis, aus diesem oder jenem Grund. Für Schalke spricht allerdings einiges, zum Beispiel die Tatsache, dass Klaus Fischer dort seine besten Zeiten hatte und den fand ich damals toll noch bevor ich irgendeinen Verein in mein Herz schloß.

VfL Bochum.
Müßte ich mich allerdings auf einen Ruhrgebietsverein beschränken, so wäre es Bochum. Klein, das Klischees des Malochers vollends ausfüllend, erfolglos. So geht Ruhrgebiet.

Werder Bremen.
Nicht nur aufgrund des sich seit rund 30 Jahren immer wieder einstellenden Erfolgs gegen alle Marktgesetze (Wenig Geld, wenige Trainer) - Bremen ist sympathisch. Was manchmal auch eher nett ist. Und nett ist belanglos. Aber trotzdem.

HSV.
Als Fan eines Vereins, der zu den letzten drei unabsteigbaren gehörte, fällt es mir schwer, den einzigen Verein, der nie nicht in der ersten Liga spielte, zwangsabsteigen zu lassen. Und so ein bißchen ewigt schweiternde Arroganz braucht so eine Liga ja auch, der FC wird ja jedes dritte Jahr Meister.

FC St. Pauli.
Ja, der erste Grenzfall. St. Pauli ist sowohl gefühlter Erstligist als auch gefühlter Zweitligist. Letzteres vielleicht noch mehr. Aber wie soll ich zu Auswärtsspielen ans Millerntor fahren, wenn die gar nicht ind er ersten Liga spielen? Na? Eben.

Eintracht Braunschweig.
Wer selbst in der dritten Liga immer für ein volles Haus in einem Stadion ohne Komfortzonen sorgt, gehört da nicht hin. Sondern in die erste Liga. Und die Vergangenheit war auch schön.

1. FC Magdeburg.
Wer wenn nicht der Gewinner des Europapokal der Pokalsieger 1974 könnte die Region besser vertreten? Außerdem: Mit dem Erfolg gehen die Flachpfeifen weg. Husch, husch.

Carl-Zeiss Jena.
1981 den Europapokal, den Magdeburg sieben Jahre zuvor gewann im Finale verloren. Mit dem Trainer Hans Meyer. In Düsseldorf. Das tut weh, das rührt Mitleid. Außerdem mag ich das Stadion. Und die Stadt. Und die Gegend, rein optisch jedenfalls.

Eintracht Frankfurt.
Um das mit der scheiternden Arroganz nicht ganz dem HSV überzubügeln. Ganz eindeutig ein Verein der Marke: Die gehören da einfach hin. Ins graue Mittelfeld der ersten Liga.

Kickers Offenbach.
Um der Eintracht hin und wieder die Suppe zu versalzen. Außerdem mochte ich diesen Verein schon immer, ich weiß nicht wieso, ob des hübschen Namens, der hübschen rot-weiß gestreiften Trikots oder des schönen Stadions wegen. Auch egal, rin damit.

VfB Stuttgart.
Für heinzkamke natürlich ein Muss, für mich eher ein Wackelkandidat, was aber viel mit meiner gesunden högschtgesunden Abgneigung gegen Schwaben zu tun hat. Aber die Trikots mit dem ewigwährenden Brustring, die sind hübsch.

SC Freiburg.
Aus historischer Sicht vielleicht nicht unbedingt eine Selbstaufstellung, aber Freiburg hat sich verdient gemacht, am Fußball und am Verständnis desselben.

Bayern München.
Werden allerdings nur im erlauchten Kreis akzeptiert, wenn sie diese egomane und unsoziale Wir-werden-dauernd-deutscher-Meister-Masche unterlassen. Dann führt wohl kein Weg an ihnen vorbei.

1860 München.
Um ehrlich zu sein: Es war noch ein Startplatz frei und wollte sich nicht füllen. Und 1860 kommt am ehesten als potentiellen Nachrücker in Frage. Bedingung ist natürlich, dass ab sofort nur noch im Grünwalder Stadion gespielt wird, das ist ja wohl klar.

Borussia Mönchengladbach.
Kommen wir zur ersten kleinen Überraschung. Die Bökelbauern schaffen es tatsächlich in die Liste. Und sei es nur um der laufenden Werbemaßnahme vom Bayerkreuz zu zeigen, dass es sehr wohl Unterschiede gibt, auch bei den Erzfeinden. Logisch ist natürlich, dass Gladbach jedes Spiel gegen den FC verlöre und jedes Jahr gegen den Abstieg spielte, selbst wenn es den gar nicht gibt.

1. FC Union Berlin.
Ja, da werden sich einige wundern. Die einen, vermutlich eher Union-Fremde, dass der Name jetzt erst kommt, die anderen, vermutlich eher Union-Freunde, dass ich es Union zumuten will, in der bunten Kommerzliga zu spielen, statt im hübschen Unterhaus, wo sie zumindestens historisch sicher auch eher hingehören. Aber naja, wenn ich nun mal hier und jetzt festlegen muss, wer für alle Zeiten zu jenen Mannschaften gehört, die Meister werden könnten, kann ich Union nicht weg lassen.


Et Voila. Viel logischer und sinnvoller, wie ich finde. Eindeutig. Doch vergleichen Sie selbst.

Die gleichen Gedanken haben sich neben heinzkamke auch noch gemacht:
catenaccio
nedsblog
stadioncheck
stadtneurotiker
spielfeldrand
tinnef
xxlhonk
reeses sportkultur
der übersteiger
fernglas fcb

Und natürlich sind alle anderen auch aufgefordert, sich ähnliche Gedanken zu machen.

Mittwoch, 12. Mai 2010

Die große Glaskugelbeurteilerei

HerrKamke hat es neulich vorgemacht, ich machs nach. Ein ehrlicher Blick auf die eigenen Saisonprognosen. Das Resultat: Ein Schwanken zwischen "Ha!", "Joa, kann man so durchgehen lassen" und "Ohgottohgottohgott, was hab ich mir dabei gedacht?" Doch sehet selbst, ich übernahm auch HeinzKamkes Ampelfarbensignale, um die Richtigkeit meiner Prognosen zu signalisieren:

1. Bundesliga (Originalbeitrag):

Der Meister:
Der FC Bayern München. Jaja. Manch einer mag da vor Langeweile aufheulen, ich persönlich halte es bei dem von mir ebenfalls nicht gemochten Verein aus dem Süden Deutschlands ja mit eben dieser Langeweile: Lieber ein 22. Meistertitel für die Bayern, als das noch mal sowas ekelhaftes wie VW Wolfsburg Meister wird.

Die internationalen Plätze:
[...] es gibt so einige Konkurrenten, die es den Lederhosenträgern schwer machen werden: Der VfB Stuttgart zum Beispiel. Klopps BVB aus Dortmund zum Beispiel mit einem gut einschlagenden Lucas Barrios. Der HSV - trotz Bruno Labbadia, der sich alle Mühe geben wird, den Erfolg zu verhindern. Und leider auch die TSG Hoffenheim.

Die Absteiger:
Sehr schwer die Klasse zu halten wird es für die drei Aufsteiger Nürnberg, Mainz und Freiburg. Wobei ich letzteren eigentlich noch am meisten zutrauen würde, wäre da nicht diese Abwehr, die selbst den optimistischsten Freiburg Fans Schlotterknie verpasst. Sollte Hannover 96 noch Jan Simak von Stuttgart verpflichten, könnten sie sich vielleicht noch retten, ansonsten sind sie auch unten drin.

Und was macht der 1. FC Köln?:
Sich durchquälen. Nach den ersten unglaublich harten acht Spieltagen verzweifelt versuchen, Ruhe zu bewahren. Wenn das gelingt und Maniche bis dahin einigermaßen seine Form gefunden hat und ein weiterer offensiver Mittelfeldspieler an Bord geholt wurde, wird dann das Feld von hinten (zu befürchten ist: von ganz hinten) aufgerollt. [...]
Die neuen Spieler und Trainer laufen allesamt mit dem Etikett Wundertüte durch die Gegend: Was Maniche noch bringen kann und will ist ebenso unklar wie die Frage, ob Trainer Soldo seine unbestrittenen taktischen Fähigkeiten in trainerische Fähigkeiten umwandeln kann. [...] Sebastian Freis wird in einer gut spielenden Mannschaft eine ganz gute Rolle spielen können, eine Stütze wird er nicht sein. Und d'r Prinz? Wird alles richtig machen, am Ende zwölf Tore geschossen haben. [...]
Am Ende, wenn abgerechnet wird und alles gut gegangen ist, landet der FC auf Platz 12.


2. Bundesliga (Originalbeitrag):

Die Aufsteiger:
Klare Sache das: Energie Cottbus. Weil die Cottbusser, schlau wie sie sind, den üblicherweise auf einen Abstieg folgenden internen Zusammenbruch schon auf die Relegationsspiele vorgezogen haben und somit jetzt die Stirn frei haben. Außerdem paßt Pele Wollitz wie die Faust aufs Auge in die Lausitz.
Zudem: Alemannia Aachen und 1860 München.

Die Absteiger:
Der SC Paderborn, der FSV Frankfurt und Fortuna Düsseldorf bedanken sich beim Publikum und sagen Auf Wiedersehen, bzw. Auf Nimmerwiedersehen. Zugegeben: Düsseldorf ist Wunschkandidat. Vermutlich wird es stattdessen Rot-Weiß Oberhausen treffen.

Und der 1. FC Union Berlin?
Steigt nicht ab. [...]
In wie weit die Neueinkäufe da unterstützend wirken können, muß sich erst noch zeigen: Ex-Paulianer Björn Brunnemann scheint eine Belebung für das offensive Mittelfeldspiel zu sein. Der ehemalige Osnabrücker Domenic Peitz hingegen braucht noch ein paar Spiele [..]
Fazit: Union landet auf dem 12. Platz. Wobei das am Ende nach mehr Sicherheit schmeckt, als es der gesamte Saisonverlauf wirklich zu bieten hatte.

Montag, 19. Oktober 2009

Der Spielbeobachter verrät: Die Ergebnisse der WM Qualifikationsentscheidungsspiele

Am heutigen Freitag wurden in Zürich Entscheidungsspiele für die Qualifikation zur WM 2010 ausgelost. Am 14. und 18. November schon was vor? Dermaßen gespannt, daß der eine Monat bis dahin zu lang ist? Kein Problem: Der Spielbeobachter (also icke jetzt) hat die Karten gelegt, die Glaskugel geschüttelt, eine Portion Sachverstand dazu gegeben und das Ganze in schlaue, vor allem aber wahre Worte gefasst.

Also denn, Licht aus, Spoiler an. Hier kommen die Resultate der vier Weltmeisterschaftsqualifikationsentscheidungsbegegnungen:

Irland : Frankreich.
Nach dem Hinspiel (Resultat: 2:2) sind die Franzosen, vom Namen her klarer Favorit, zwar ein wenig beschämt, ob des Rückspiels zu Hause - bei dem sie dann ihre wahre Stärke zeigen wollen - aber guten Mutes. Umsonst. Denn auch das Rückspiel endet 2:2, die mit Mann und Maus verteidigenden Iren bringen ihre einzigen beiden Angriffe zu einem Torerfolg und das innerhalb der letzten fünf Minuten. Völlig verunsicherte Franzosen versagen beim Elfmeterschießen. Au revoir France. Latha Math, Eire.

Russland : Slowenien.
Es ist ein Jammer. Milivoje Novakovic schießt drei Tore, eines im Hinspiel, zwei im Rückspiel. Das reicht aber nicht, weil Russland seinerseits drei in der ersten Begegnung und zwei in der zweiten schießt. Macht summasumarum ein Sieg für Russland und ein Unentschieden. Arshavin darf bei der WM wirbeln und Novakovic kann sich auf den FC und die Kölner Nächte konzentrieren. Hat ja auch was für sich.

Portugal : Bosnien-Herzegowina
Christiano Ronaldo lacht. Was könnte es einfacheres geben als einen Gegner, dessen Namen er im fußballerischen Zusammenhang noch nie gehört hat? Und in der Tat, nach dem Hinspiel sieht es gut aus: Die Portugiesen wirbeln eine schlecht stehende bosnische Abwehr durcheinander, vergessen aber das Toreschiessen. So bleibt es beim hochverdienten 1:0. Im Rückspiel dann präsentieren Zwetschge Misimovic und Dzeko die bittere Rechnung. 2:0 für die Bosnier steht es am Ende. Ronaldo weint. Europa lacht.

Griechenland : Ukraine.
Ein ermauertes 0:0 im Hinspiel und ein ermauertes 1:1 im Rückspiel reichen den Griechen. Totsterbenslangweilig. Statt Fernsehen zu gucken, lieber: Stricken, aufräumen, Staubwedeln.

Sonntag, 24. Mai 2009

Der Meistertipper

Irgendwann im letzten Sommer. Der S., der L. und meine Wenigkeit saßen in einer dunklen Kaschemme in Friedrichshain, das Berliner Pilsner ronn uns fröhlich durch die Kehlen. Die Europameisterschaft lag hinter uns, die Saison hatte noch nicht angefangen. Fußballerische Langeweilezeit, wie sie auch jetzt vor uns liegt.
So spekulierten wir uns durch die Ligen, die uns so interessieren, die ersten drei deutschen Ligen, die russische, die argentinische. Flugs war eine Idee geboren. Zettel herbeigeholt und losgetippt: Meister, Aufsteiger, Absteiger.

Sie haben gelacht. Mich wunderlich gescholten. Mit dem Finger auf mich gezeigt.

Wer zuletzt lacht, lacht am besten. Auch wenn mir lieber gewesen wäre, ich hätte diesen Tipp nicht richtig gehabt.

Mittwoch, 3. Dezember 2008

2018 - Ein weiteres Jahr des Erfolgs

Zunächst einmal muß ich mich bei Ihnen, werte Leser, entschuldigen: Ich weiß nicht, warum das Datum hier 2008 statt korrekterweise 2018 anzeigt, aber ich hoffe, dieser kleine technische Fehler ist bald behoben.

Lassen Sie mich den Rückblick auf die abgelaufene Hinserie der 1. Bionade Bundesliga beginnen mit einem kleinen sportlichen Fazit: Wie erwartet, hat auch dieses Jahr SAP Hoffenheim (ehemals 1899, ehemals TSG) die Nase vorn, wie erwartet lautet der Name der beiden stärksten Konkurrenten wieder einmal Pfitzer Leverkusen und FC Opel Ingolstadt. Niemand dürfte verwundert sein, wenn diese drei Mannschaften wieder einmal am Ende der Saison ganz oben im 16er Feld der Liga zu finden sind und noch kann sich die AG "Freunde & Förderer Pfitzer Leverkusen" Hoffnungen machen, daß ihrer Mannschaft in diesem Jahr endlich der ganz große Coup gelingt, der ihnen bislang verwehrt blieb. Aber vermutlich wird doch Serienmeister Hoffenheim den siebten Meistertitel einfahren. Die beiden großen Hoffnungen der sogenannten "Traditionalisten", Bayern BMW München und VFL VWolfsburg, haben nicht die Rolle spielen können, die ihnen von dem einen oder anderen Experten zugetraut wurde.

Der Vorstandvorsitzende BMW Münchens, Oliver Kahn, erklärte dazu, daß "der Stadionrückbau der Allianz Arena doch zuviele Mittel gebunden habe". Sein Vorwurf der dadurch entstehenden Wettbewerbsverzerrung wurde von SAP Hoffenheim Eigner Daniel Hopp mit den markigen, aber zutreffenden Worten entgegnet: "Selbst schuld, wenn man nicht früh genug die Zeichen der Zeit erkennt. Wir haben ja bekanntermaßen unsere Hausaufgaben schon 2010 gemacht als wir das Fassungsvermögen der Dietmar-Hopp-Arena wieder auf 20000 Plätze reduzierten." Zwar war das Stadion erst zwei Jahre zuvor eingeweiht worden, doch die Preissteigerung auf durchschnittlich 100 € pro Karte hatte SAP den allgemeinen Zuschauerschwund "gesünder als je zuvor" überstehen lassen, so Hopp Junior weiter.

Dieser Abwärtstrend bezüglich der Zuschauerzahlen blieb auch dieses Jahr bestehen. Ein Umstand der allgemein begrüßt wurde, da er zweifelsfrei damit zusammenhängt, daß die Zahl der Abonnements des DFL-eigenen Fernsehsenders weiter gesteigert werden konnte. Deutschlands Fußballfernsehen boomt! "Die seit zehn Jahren vorangetriebene Verteilung des Spieltags auf das ganze Wochenende ist eine unglaubliche Erfolgsgeschichte.", so der DFL Vorstandsvorsitzende Rummenigge, "Unsere Entscheidung, kein Spiel mehr parallel stattfinden zu lassen, die vor zehn Jahren vom ehemaligen DFB Präsidenten Theo Zwanziger angestoßen wurde, hat sich dahingehend als so erfolgreich erwiesen, wie wir erhofften."

Ein Lob für den DFL Unterverband DFB, wie man es heutzutage nur noch selten hört. Wieder einmal gab es Ärger zwischen der DFL und Bundestrainer Ballack, der die nicht erfolgte Qualifikation für die WM 2018 in Belgien, Holland, Luxemburg, Dänemark, Schweden, Island und Liechtenstein ebenso auf den nicht vorhandenen Nachwuchs schob wie das derzeitige miserable Abschneiden bei der EM Qualifikation. Es sei doch kein Wunder, daß es nach Toni Kroos kein deutsches Talent mehr von Format gegeben habe, wenn in den Spitzenmannschaften kein Platz mehr für sie sei, so Ballack. "Dafür," so konterte Rummenigge gewohnt lässig, "habe man schließlich einst den Abstieg aus der 1. Liga abgeschafft, damit sich die Talente ohne Druck in den unteren Ligen entfalten können." Und schließlich müsse auch Ballack verstehen, daß die deutschen Fernsehzuschauer nunmal die ausländischen Stars sehen wollten.

Spätestens wenn im März die Rückrunde beginnt und sich ganz Fernsehdeutschland über das begeisternde Fußballspektakel in Sinsheim, Ingolstadt und Anderswo freut, wird dieser Ärger gewiß vergessen sein.



Dieser Bericht wurde Ihnen präsentiert von Bionade - Gesünder Fußball gucken dank Papaya-Chai-Mate-Limette.

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